#52 Osteoporose: Was den Knochen stärkt

Shownotes

Dieser Podcast wird Ihnen von der österreichischen Ärzte- und Apothekerbank gewidmet. Gründen, finanzieren, digitalisieren. Die Standesbank ist an Ihrer Seite. Knochengesundheit beginnt nicht erst im Alter – und Osteoporose bedeutet nicht automatisch Schonung. Priv.-Doz. Dr. Karin Amrein, MSc, erklärt, welche Rolle Ernährung und familiäre Veranlagung spielen, warum der T-Score nicht alles erzählt und was die Apotheke beitragen kann. Dieser Podcast richtet sich an Fachkreise und dient der Vermittlung von allgemeinem Wissen über pharmazeutische und medizinische Themen. Es werden keine konkreten Therapieempfehlungen oder individuelle Ratschläge für Laien gegeben. Die Inhalte ersetzen keinesfalls den Besuch bei einem Arzt/einer Ärztin oder einer Apothekerin/einem Apotheker.

Podcast der ÖGKM: https://oegkm.at/podcast/

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00:00:04: Dieser Podcast wird Ihnen von der österreichischen Ärzte- und Apotheker

00:00:08: Bank gewidmet.

00:00:09: Gründen

00:00:10: finanzieren, digitalisieren – die Standesbank

00:00:13: ist an Ihrer

00:00:14: Seite.

00:00:18: Herzlich willkommen zu einer neuen Folge von ÖRZ im Ohr!

00:00:21: Heute geht es um das Thema Osteoporose.

00:00:23: Und dafür haben wir die Expertin Frau Privatdetentin Dr.

00:00:27: Karin Amren aus Graz eingeladen.

00:00:29: Schön dass Sie da sind.

00:00:30: Vielen Dank für die Einladung.

00:00:31: Wenn wir

00:00:31: über Osteoperose sprechen denken wir meistens an ältere Menschen Aber eigentlich wird die Basis für unsere Knochengesundheit ja viel früher schon gelegt.

00:00:38: Welche Rolle spielen denn Kindheit und Jugend?

00:00:40: Und insbesondere auch die Bewegung hier, für die spätere Knochengesundheit?

00:00:44: Ja es gibt ja die sogenannte Peakbone-Mass.

00:00:47: das ist sozusagen weitgehend genetisch vorbestimmt – die maximale Knochnmasse, die man erreichen kann!

00:00:55: Da gibt's schon ziemlich Verständnisprobleme teilweise weil sehr oft aus der Brose betroffene das gar nicht glauben können, wie es sein kann dass sie eine aus der Brose haben sollen obwohl sie doch so sportlich sind.

00:01:09: Aber man muss sich einfach mal ein bisschen überlegen was hat meine Mama?

00:01:13: Mein Vater?

00:01:14: Wie sind meine Großeltern benannt?

00:01:16: und eigentlich diese maximale Peak-Bohnenmaß.

00:01:19: So mehr als das kann ich nicht erreichen.

00:01:21: Ich sage manchmal auch also ist halt auch ein Unterschied ob ich ein Chihuahua bin oder ein Rottweiler.

00:01:25: ja von vom Körperbau her und man muss sagen also nur umgekehrt viele Dinge machen, die einen hindern, die maximale sozusagen Einzahlung auf der Knochenbank zu erreichen.

00:01:40: Also das sind verschiedenste Dinge, die da ein Problem sein können über die wir glaube ich später dann auch reden werden.

00:01:46: aber wenn ich eine starke genetische Veranlagung habe, dann wird es kommen!

00:01:51: Wie groß ist denn da die Bandbreite ungefähr?

00:01:54: Also sind die Unterschiede wirklich sehr massiv zwischen sagen mal einer schlechten genetischen Prädisposition und einer guten

00:02:00: Ja, das sind massiv.

00:02:01: Also es gibt manche Menschen die können praktisch machen was sie wollen.

00:02:05: Die werden nie einen... also im negativen Sinne, die werden nie ein Knochenproblem bekommen.

00:02:10: und es gibt andere die können umgekehrt positiv machen was Sie wollen und sie werden eine Ostebrose bekommen mit Brüchen.

00:02:16: Das heißt, es ist schon sehr wichtig, dass man sozusagen eine kalziumreiche gesunde eifersreiche Ernährung hat.

00:02:22: Eine gesunde Ausgewicht, wo eine ganz normale Mischkost und auch eben als Kind viel Bewegungen hat, viel springt, viel tournd herumläuft.

00:02:31: Worunter springt?

00:02:32: So muss ich denken – oh!

00:02:33: Aber es ist wichtig für den Knochen zu lernen den Aufbau gerade in der Pubertät dann machen soll.

00:02:41: Und umgekehrt, es gibt ihm viele Dinge wo wir uns auch von einer Knochengesellschaft von der ÖGKM sehr Sorgen machen das natürlich Kinder nicht mehr ihre genetisch vorbestimmte Knochtenmasse erreichen können mit dem Lebensstil den sie haben – mit hochverarbeiteten Lebensmitteln und am PC-Sitz sind das Bild des Baut keinen Knochten.

00:03:00: Und lohnt sich da schon in frühen Jahren vielleicht eine Knochendichte Messung, um herauszufinden wo man da steht an welcher?

00:03:06: Ja die Knochendichte Messungen ist fluch und sägen weil sie es eigentlich nur ein Puzzlestein.

00:03:11: Das wird nach wie vor sehr stark überbewertet muss man sagen.

00:03:15: also das ist schon wichtig ja und wir empfehlen Sie auch natürlich Menschen mit einem Risiko um das näher einzugrenzen.

00:03:22: aber eigentlich gibt geht es um die klinischen Risikofaktoren noch viel mehr.

00:03:26: und da gibt es den Frax-Rechner geschrieben FRAX, ja gratis kostenlos.

00:03:31: Zwölf Variablen gehen dahinein.

00:03:34: man kann's auch mit elf machen weil die zwölfste ist die Knochendichtemessung.

00:03:38: das heißt ich kann meinen eigenen Risikoskor errechnen oder auch sehr wichtig, vielleicht wenn man das für sich selber und seine Eltern mal macht.

00:03:46: Oder Menschen die einem lieb sind also die sagen mittlerweile von der ÖGLKM, von der österreichischen Gesellschaft zu Knochen- und Mineralstoffwechseln wir haben im Jahr zwanzig vierundzwanzig die neueste österreichische Leitlinie die nach wie vor gültig ist herausgegeben Und wir fokussieren uns jetzt sehr viel mehr.

00:04:02: Basis ist jetzt nur noch der Frags, um zu sehen wer hat ein hohes Frakturesiko.

00:04:07: Weil wie bei anderen Dingen auch wird oft das Risiko unterschätzt bei den Menschen die eigentlich eine recht gute Knochendichte haben und wo das gut aussieht also vielleicht sogar eine ganz normale Knochendichte haben oder nur eine Osteopenie.

00:04:23: aber wichtige klinische Risikofaktoren wie Rauchen, wie eben Vorbelastung in der Familie, wie niedriges Körpergewicht Das geht dann viel mehr hinein oder auch jemand, der eine Corticoid-Therapie hat.

00:04:36: Also das sind Dinge die abgefragt werden, die in diesem riesigen Datensatz drin sind.

00:04:40: Es sind natürlich sehr viele Dinge nicht drinnen, die auch ein sehr hohes Knochenbruchrisiko mit sich bringen wie zum Beispiel eine Packenzollerkrankung oder das Sturzrisiko oder z.B.

00:04:51: auch eine Ernährung mit sehr vielen hochverarbeiteten Lebensmitteln.

00:04:54: Das sind wichtige Risikofaktoren, die wir eigentlich kennen.

00:04:57: aber das sind in diesen in diesem Risikorechner nicht drinnen.

00:05:00: Der ist relativ einfach, aber das ist was wir haben und es ist wesentlich besser als sich nur auf die Knochendichtemessung zu verlassen.

00:05:07: Und da sehen wir halt auch oft dass wenn seine Knochentichtemessen gibt, die gut ausschaut, dass die Menschen aus allen Wolken fallen, wenn sie merken oh!

00:05:17: Das ist ja gar nichts.

00:05:18: und ich habe mir jetzt trotzdem etwas gebrochen.

00:05:20: Wie sieht's denn aus während der Diagnose?

00:05:22: Ja so aus Dioprosi-Diagnose für viele Menschen sicher mehr als nur so medizinischer Befund.

00:05:27: Was erleben denn die Patientinnen nach der ersten Diagnose vielleicht auch emotional?

00:05:32: Ja, das ist was eigentlich sehr Schlimmes für viele Menschen.

00:05:36: also Das sind ja oft junge Frauen, die mit fünfzig oder noch früher mitten im Leben stehen und einen Bruch haben.

00:05:45: Und der Bruch ist eigentlich der Herzinfarkt aus der Brose.

00:05:49: Damit steht die Diagnose, außer ich hatte einen Autounfall oder bin vom Kirschbaum runtergefallen beim Flücken.

00:05:55: Also alle nicht alle Quartenbrüche das heißt aus Stehen oder weniger?

00:06:01: Und ob da jetzt ein Rucksack involviert, eine Eisplatte, schlechte Schuhe?

00:06:06: Es ist egal.

00:06:07: Da wird dann auch verhandelt!

00:06:08: Also ich sehe das mittlerweile wirklich wie die klassische Trauerreaktion.

00:06:12: Das ist zuerst dieses Nicht-Wahrhaben wollen und dann wird verhandlt.

00:06:15: Dann kommt naja weil ich habe doch so schwere Rucksäge und es war rutschig und es steil und ich weiß nicht was alles.

00:06:21: Und spielt aber keine Rolle.

00:06:23: Es ist die Diagnose einer Osteoporose und zwar einer Manifesten Osteoborose die eine Therapie braucht.

00:06:29: Das heißt, das reicht nicht Kalzium-Vitamin D und trainieren sondern sie braucht eine Medikamentiösetherapie weil wir wissen dass gerade im ersten Jahr nach einem Knochenbruch ist das Risiko besonders hoch für weitere Knochanbrüche.

00:06:44: Der Terminus ist immanentes Frakturrisiko und dort haben wir eigentlich in der Hochrisikopropulation den größten Effekt Wenn wir dort früh behandeln, bevor dann der zweite oder dritte oder vierte Bruch kommt.

00:06:58: Das heißt, der Bruch ist tatsächlich auch der Auslöser für die Diagnose.

00:07:01: überhaupt

00:07:01: oft?

00:07:02: Genau!

00:07:03: So wie wenn Sie jetzt zum Beispiel beim Herz verstehen sind die Leute viel besser weil wir dort schon viel weiter sind und das viel besser anerkannt wird.

00:07:10: eine osteoporose ist ja so häufig wie eine coronare Herzerkrankung.

00:07:15: Mittlerweile haben wir Herzinfarkte ein bisschen von ihrem Schrecken verloren, weil wir sie sehr gut behandeln können.

00:07:20: Die coronare Herzerkrankung werden die Menschen mitmachen und dort ist es ja auch so.

00:07:25: wenn ich einen Herzinfakt habe und mein Cholesterin nicht einmal besonders hoch bekomme ich trotzdem in den Cholsterinsenkungen und ich bekomme da da da.

00:07:34: das ist bei der Osteoporose wird ganz oft noch naja aber ich bin hingefallen oder Also wird verhandelt und manche bleiben wirklich dort stecken.

00:07:43: Und das ist besonders bitter, weil wir mittlerweile sehr gute Therapien haben die sehr gut wirken.

00:07:50: also die setzen das Risiko natürlich nicht auf null aber die sehr guten aus der Prosetherapie reduzieren das risiko weitere Brüche zu haben um fünfzig bis achtzig Prozent.

00:08:01: Das Problem ist halt auch immer dass man immer glaubt naja ja so ein bruch kommt immer darauf an.

00:08:07: einen bruch kann Problemlos verheilen und nach sechs Wochen Geschichte sein.

00:08:12: Aber ein Bruch kann auch, je nachdem wo, schwerwiegende Probleme mit sich bringen.

00:08:18: natürlich der Klassiker bei uns ist das Schenkelhalsbruch.

00:08:21: da wissen wir je nach Alter in dem es passiert aber das hat eine Ein-Jahressterblichkeit von circa zwanzig Prozent.

00:08:28: also das kommt an viele Krebserkrankungen heran Und umgekehrt ist er war auch so.

00:08:34: entarmbruch zum Beispiel kann sein, gerade wenn das die dominante Hand ist.

00:08:38: Dass ich Monate oder Jahre Schmerzen habe oder Behinderungen oder Einschränkungen und nicht mehr an mein Aktivitätsniveau herankomme.

00:08:47: Und das wiederum ist besonders schlimm natürlich für die Menschen, die eigentlich sehr sportlich und sehr aktiv

00:08:53: sind.".

00:08:54: Genau!

00:08:54: Das war jetzt meine nächste Frage.

00:08:56: Wie sieht es aus mit dieser Angst davor?

00:08:58: Dass man sich nicht mehr bewegen kann, dass man nichts mehr machen kann – da steht ja wahrscheinlich dann auch so im Vordergrund,

00:09:03: oder?"?

00:09:03: Ja, es ist interessanterweise.

00:09:05: Ich weiß nicht warum.

00:09:06: wahrscheinlich weil halt wie so oft wenn ich Kopfschmerzen Google kommen hier in Tumoren raus und wenn ich aus der Brose und Medikamente Google dann kommen fürchterliche Bilder von sehr seltenen Nebenwirkungen der Medikamente heraus.

00:09:19: das heißt die Menschen fürchten sich vor den falschen Dingen wie so often.

00:09:23: also was mich persönlich da immer wirklich sehr traurig fast ein bisschen wütend auch macht Die klassische Frau, die eine Packung Zigaretten raucht am Tag und das kann sie ausblenden.

00:09:34: Also der Elephant in the room oder der Mammut in The Room Das kann sich ausblendet und es ist ein wichtiger klinischer Risikofaktor.

00:09:42: Und gleichzeitig sagt sie na aber das Medikament nehme ich nicht weil da könnte ja was passieren Und das ist aber auch spannend, das habe ich mir jetzt auch ein bisschen angeschaut um mich selbst zu trösten.

00:09:52: Das ist der Omission-Bias, ja?

00:09:54: Das kennt die Psychologie ganz gut.

00:09:55: also wir glauben oft etwas nicht zu tun ist die sichere Revariante und das stimmt aber nicht.

00:10:02: Wenn ich etwas nicht tue kann es sein dass es die riskantere Variante ist und das ist sehr oft.

00:10:06: in der Osteoporose trifft es zu.

00:10:09: Ja spannend!

00:10:10: Um die Nebenwirkungen würde ich nachher noch mal drauf zurück kommen.

00:10:13: wie sieht's denn aus tatsächlich mit der Bewegung bei einer Osteoporosetherapie.

00:10:18: Was darf man, was soll man?

00:10:19: Was ist gut für den Knochen und wo sind die Einschränkungen?

00:10:22: Ja also es kommt halt drauf an.

00:10:25: oder kann man jetzt nicht ganz pauschal sagen.

00:10:28: aber das eine ist wenn wir sagen okay um Knoche zu bauen im frühen Jugend- und Kindesalter sind eben natürlich Impact Belastungen also Ballsportarten Akrobatik Springen Tanzen sind ganz wichtige Dinge.

00:10:42: da werden ja auch koordinative Fähigkeiten gelernt.

00:10:46: Einrad fahren, so einfach lernt in der Jugend wie später nie mehr.

00:10:50: oder es gibt dem Dinge die da habe ich keine Chance als Erwachsener das ohne wesentliches Verletzungsrisiko noch zu lernen.

00:10:57: Das heißt ganz wichtig dass Kinder einfach alles was sie Lust haben möglichst breite Basis haben und viele Dinge mal einfach ausprobieren.

00:11:04: dann ist natürlich so der Erwachsene, die erwachsene Frau Mann Was hilft meinem Knochen?

00:11:10: Und eigentlich hilft im Knoch alles aber natürlich Grundsätzlich so Dinge, wo die Schwerkraft weggenommen ist oder reduziert ist wie Fahrradfahren oder Schwimmen.

00:11:21: Das interessiert den Knochen nicht sehr.

00:11:23: Da passiert nicht viel.

00:11:26: Also und das sind auch eben oft die sportlichen Frauen, die sagen es gibt's ja nicht warum habe ich jetzt eine Osteoporose?

00:11:31: Ich bin ja so sportlich, ich gehe jeden Tag walken!

00:11:35: Und das ist so.

00:11:35: ja das interessierte Knochern halt nichts mehr.

00:11:40: Auch beim Krafttraining wird er auch immer... Das ist natürlich ganz wichtig, Krafttraining für den Knochen.

00:11:45: Aber auch diese Krafttrainingscircles sozusagen wo ich an einem Gerät sitze und mir das vorgegeben wird die Bewegung.

00:11:53: Das sind auch keine Bewegungen, die mir dann im Alltag stürzig oder stürzig nicht hilft mit dieses Training eigentlich kaum.

00:12:01: Das heißt sich braucht einerseits wirklich ein koordinatives Training.

00:12:03: Ich brauche einen Sprunktraining idealerweise wenn es geht Und ich brauche eben auch ein Training mit schweren Gewichten.

00:12:12: Schwere Gewichte, nicht die ein Kilo Langhandel gibt es eh nicht.

00:12:17: Aber die rosa-roten Einkilo Handeln, die dann oft irgendwo in den Anzeigen sind, das hilft dem Knochen auch nicht.

00:12:24: Also man braucht grundsätzlich ein schweres Krafttraining.

00:12:27: Wenn man natürlich schon Fortgeschritte aus der Purose hat und Wirbelbrüche hat Dann ist die Statik verändert Und dann muss man sich das professionell begleiten lassen.

00:12:38: Es ist manchmal möglich, es ist manchmal nicht möglich Dinge, die ... also Yoga zum Beispiel ist auch was grundsätzlich für die Koordination natürlich sehr gut ist.

00:12:47: Aber wo einfach die Gewichtskomponente fehlt.

00:12:51: Diese Drehbewegungen können aber für den Knochen und für die Verocell ein großes Problem sein oder auch ruckartige Bewegungen.

00:12:59: Genau als Risiko sozusagen!

00:13:01: Das heißt aber man soll sich grundsächlich auch bei einer osteoporose Diagnose noch bewegen im Rahmen?

00:13:07: Und bedingt Das ist auch das Schlimmste, was man machen kann.

00:13:12: Man sagt jetzt habe ich eine Osteoporose und jetzt mache ich nichts mehr.

00:13:16: Es ist auch wieder so ähnlich wie nach dem Herzinfarkt.

00:13:19: Natürlich kann ich einen Herzinfakt haben wenn ich mich überbelaste aber es ist ja auch ganz wichtig dass sich eben chronisch kranke, auch herzkranke aus der Porose betroffene regelmäßig bewegen.

00:13:31: Wie sieht's denn aus mit Ernährung?

00:13:32: Sie haben vorhin schon das Calcium angesprochen, das Vitamin D Wird da supplementiert.

00:13:37: oder reicht die Ernährung aus?

00:13:39: It depends.

00:13:40: Das Problem ist, dass das gar nicht so einfach ist.

00:13:44: Also Vitamin D ist das Einfachste.

00:13:46: Man sollte keinen Vitamin-D-Mangel haben wenn man eine Osteoporose hat oder ein Risiko für eine Ostreoporse hat oder auch keine Osteoborose bekommen will und einen guten Knochen aufbauen will.

00:13:57: Eigentlich sollte man nie einen Vitamin-d Mangel haben.

00:13:59: Und das kann ich messen, kann man diskutieren ob jetzt jeder messen soll?

00:14:03: wahrscheinlich nicht.

00:14:04: aber das kann Im Blut, das kann ich ersetzen.

00:14:08: Weil in der Regel die österreichische klassische Ernährung hat hunderteinheiten durchschnittlich von den sechshundert Einheiten, die ich zuführen sollte oder achthundert einheiten als älterer Mensch.

00:14:19: Das heißt es geht sich irgendwie nicht aus.

00:14:21: und jetzt kann ich argumentieren Ich muss mal zwischendurch in den Urlaub wäre auch ein Thema.

00:14:26: aber natürlich Sonnenbrand soll ich auch wieder nichts haben.

00:14:29: Beim Calcium wird's schon ein bisschen schwieriger weil das Calcium im Blut sagt nichts aus ob ich genug Calcium habe.

00:14:35: Das ist auch ein häufiges Missverständnis.

00:14:38: D.h.,

00:14:38: da müsste ich idealerweise die klassische Ernährung mir anschauen, was esse ich denn so?

00:14:45: Das haben wir zumindest über eine Woche mir seriös anschauen.

00:14:48: Überblicksmäßig.

00:14:49: also wenn ich zwei drei Milchprodukte oder adäquat supplementierte Milchersatzprodukte pro Tag esse, müsste sich das normal ausgehen.

00:14:57: Andere Lebensmittel, die sehr viel Calcium haben sind Brokkoli Grünkohl, Sesamus.

00:15:03: Auch so.

00:15:04: ja Produkte sind normalerweise sehr kalt.

00:15:06: zum Reich auch Milch, Molken, Eiweißpulver, Präparate.

00:15:09: also man hat eine reelle Chance dass man das schafft auch kalt zu dem Reich im Generalwässer.

00:15:14: aber es ist schwierig das zu überprüfen ob es wirklich so ist.

00:15:18: und ganz häufig ist es so eben dass aus der Brose betroffene eher schlank sind und nicht so oft essen, dass es sich dann doch nicht ausgeht.

00:15:27: Aber dort habe ich natürlich wieder die Kalziumpräparate – das ist auch noch relativ einfach.

00:15:31: Schwieriger wird's beim Eiweiß!

00:15:33: Beim Eiweiss haben ganz viele aus der Brose betroffene ein Thema.

00:15:38: Und auch das ist häufig wie in die andere Richtung beim Übergewicht und bei Diabetes.

00:15:44: Häufig ein Portionsgrößenproblem aber das Problem dazu kleinen Portiongrössen.

00:15:50: Jemand sagt, ich esse ja Joghurt.

00:15:52: Dann ist es ja wunderbar!

00:15:54: Joghurte ist toll für die Osteoporose.

00:15:56: und dann frage ich aber nach weil das reicht mir noch nicht.

00:15:59: Ein normales klassisches drei Prozent Joghardt hat um die drei bis vier Prozent Alweiß.

00:16:04: Und wenn die Person dann hundert, zweihundert Gramm ist für eine Hauptmalzeit von den zwanzig Gramm pro Hauptmalzeiten mindestens, lieber als fünfundzwanzig oder dreißig sogar, dann geht sich das nicht aus.

00:16:16: Dann habe ich aber natürlich einen sehr guten Ansatz, dann kann ich sagen ok probieren Sie mal Skier, probieren sie mal Topfen.

00:16:22: Da ist deutlich mehr Eiweiß drinnen dreimal so viel und dann kann sich es mit der gleichen Portionsgröße ausgehen.

00:16:28: Aber man muss hinschauen weil auch ganz viele Frauen sind ja doch achtzig Prozent der Betroffenen sind Frauen mögen Fleisch jetzt gar nicht zu sehr Und das muss auch kein Fleisch sein.

00:16:37: Ich kann einfach vegetarisch und sogar vegan Kann ich das Eiweiss erreichen Aber ich muss ein bisschen darauf schauen, und ich muss eine Eiweißquelle bei jeder Mahlzeit haben.

00:16:47: Ich habe im Blut keinen guten Marker um zu sagen sie essen zu wenig Eiweß.

00:16:50: aber ich kann auch wieder nur so ungefähr Screenen mir sagen lassen weil der Körper ist ja optimiert auf Überleben für tausende Millionen von Jahren.

00:17:00: das heißt der Knochen ist nicht prioritär fürs überleben unter Muskel auch nicht.

00:17:06: das heißt wenn ich jetzt zum Beispiel nur ein Drittel oder die Hälfte vom Eiweissessen dass sich essen sollte Wovon reden wir?

00:17:12: Wir reden von Wunsch wäre schon Mindestens, also RDE unterste Wunschlimite und das empfohlene Tagesmenge.

00:17:20: Nullkommar acht Gramm pro Kilo Körpergewicht.

00:17:23: aber bei den älteren bei Osteoporose betroffenen Ehr eins, Eins Komma Zwei Eins Kommaa Fünf Gramm Pro Kilo Körper Gewicht.

00:17:28: Das heißt die typische Osteoperose Frau hat zwischen fünfzig und Sechzig Kilo d.h.

00:17:34: wir reden von fünftig bis fünfundsebzig bis hundert Gramm Eiweiß an Tag damit nicht der Körper ein Sparmodus geht und sagt, okay das ist jetzt gerade nicht so wichtig.

00:17:44: Wir müssen trotzdem den Darm reparieren die Herz-Mutlichzellen reparieren Die Haare leiden das berichten ja auch.

00:17:50: viele sagen ich habe so Haarausfall Und beim Knochen sehen wir es halt erst sehr spät.

00:17:55: und auch natürlich besonders wichtig bei einer knochenaufbauendentherapie.

00:17:59: da kommen wir dann später hin.

00:18:01: aber ich sage immer dem Betroffenen Das sind jetzt die Spezialhandwerker und wenn die Ziegellieferung nicht kommt was passiert?

00:18:09: Sie stehen rum und trinken Kaffee Aber sie bauen kein Haus.

00:18:11: Sie haben vorhin schon ein bisschen über den T-Score und die anderen Risikofaktoren gesprochen, das hat ja dann auch einen Einfluss auf die Therapie.

00:18:20: Wie sieht es aus?

00:18:20: Welche medikamentösen Therapien gibt's?

00:18:24: Genau!

00:18:24: Und wie werden sie eingesetzt?

00:18:25: Vielleicht können Sie uns da ein bissel an Überblick

00:18:27: verschaffen... Ja also es ist eigentlich relativ einfach in der Osterporostherapie.

00:18:31: Es gibt die Aufbauendentherapien, aber genau zwei, und es gibt die Abbauchämmendentherapien.

00:18:36: Da gibt es mehrere in Österreich zugelassen.

00:18:39: Wenn es jetzt eine starke Osteoporose Therapie braucht, vielleicht fangen wir an mit den Aufbautentherapien.

00:18:45: Gibt das Romosotum ab?

00:18:47: Das ist der zweite Antikörper, den wir haben.

00:18:51: Ist die stärkste Therapie, die wir haben, ist eine aufbauende und gleichzeitig abbauhemmende Substanz über ein Jahr einmal im Monat sehr angenehm anzuwenden – sehr potent!

00:19:01: Die zweite aufbauend Therapie ,die wir schon länger haben, Körper eigenen Nebenschilddrüsenhormons.

00:19:12: Das ist ja pharmakologisch martinlich interessant, weil wenn jemand einen Hyperparatyroidismus hat also eine dauerhafte Erhöhung von dem Nebenschilddrüßenhormon bekomme ich eine Osteoporose oder habe ein Risiko für eine Osteporose.

00:19:25: aber wenn ich es einmal am Tag spritze, ist das eine sehr starke Knochenaufbauende Substanz auch insbesondere für die Wirbelsäule.

00:19:33: Es dauert ein bisschen aufwendiger denn ich muss zwei Jahre spritzen jeden Tag.

00:19:37: Das schreckt viele erst mal ab.

00:19:39: Wichtig ist bei beiden Therapien, beide Therapeen brauchen danach unbedingt eine Abbauhemmende, eine antirespektive Therapie und das muss man ganz ehrlich kommunizieren am Anfang.

00:19:50: wenn jemand nicht bereit ist das zu machen dann habe ich halt nur einen sehr kurzen Schutz sozusagen durch diese doch teuren Aufbautentherapien.

00:20:00: also mein Vergleich ist immer wir bauen das Haus dass es dann ein tolles Rohbauhaus aber ich brauche danach einen Putz einen ordentlichen Putz, weil wenn ich den nicht habe dann ist das Haus nach ein paar Jahren komplett kaputt mit Wind und Wetter.

00:20:13: Das heißt es die Frage ob man das überhaupt machen sollte.

00:20:16: Etisch wenn jemand sagt Ich will das aber nicht machen.

00:20:21: Und dann sind wir eben bei den Abbauheimenden Therapien.

00:20:24: Die Abbauchheimenden Therapeen die Klassiker ziehen den Osum ab also dass der erste Antikörper den wir schon länger haben eine sechsmonatliche Dauertherapie macht auch Über die Jahre einen sehr, sehr starken indirekten Knochenzuwachs.

00:20:38: Sehr starke Risikoreduktion für Knochebrüche hat auch sehr positive Einflüsse auf Sturzrisiko und Muskel selber sogar.

00:20:45: Und die andere große Kategorie sind die Bisfossonate.

00:20:48: Das waren nicht die erste wirklich gut wirksame Medikamentengruppe, die wir hatten in der Austerbrose.

00:20:54: Da gibt es eben die wöchentlichen Oraleinzunehmenden oder monatlichen.

00:21:00: Dann gibt's die Jahresinfusion.

00:21:03: Ja, ein sehr elegantes, sehr tolles Medikament ist.

00:21:07: Aber auch einen sehr schlechten Ruf hat.

00:21:09: Ähnlich wie die Statine!

00:21:10: Also es ist ein fantastisches Medikamente und hat einen so schlechten ruf.

00:21:14: Und der riesen Vorteil dort ist... Es ist keine Dauertherapie im Vergleich zu sechsmonatlichen Therapien.

00:21:19: Wo man auch ganz ehrlich kommunizieren muss das ist eine Dauertherapie.

00:21:23: Das darf ich nicht absetzen weil wenn ich das absetze sind eine sehr starke Bremse, beschleunigt sich der Knochenabbau wieder stark und ich habe ein deutlich erhöhtes Risiko für Frakturen.

00:21:32: Ja, das heißt es ist auch etwas was man vielleicht in der Apotheker im Hinterkopf behalten soll wenn Pazir auf jeden Fall krommen die sagen okay ich möchte das absetzen.

00:21:41: Keine Ahnung tut mir nicht gut und ich habe kein gutes Gefühl dass man da ein bisschen das im Hinterköpf behaltet.

00:21:46: Absolut absolut also das haben wir natürlich immer wieder mal weil gerade die Kifa Thematik geistert immer durchs Internet und wie man das gibt gibt diese Kiva eine große.

00:21:56: Bei beiden antiresupptiven Therapien ist aber wirklich sehr selten und sehr, sehr viel selterner als die Fraktur.

00:22:03: Und vielleicht kurz noch was gibt es noch für Therapien?

00:22:05: Wir haben auch Serms wobei wir in Österreich nur ein Serm haben einen selektiven Oestrogenrezeptor Modulator nämlich Ralloxyphäen.

00:22:12: Ist ein gutes Medikament nicht so stark wie andere Medikamente kann man eben sehr gut einsetzen.

00:22:18: dort um sich zu überlegen mache ich etwas mache ich nichts erhöht ein bisschen das Tromboemboli-Risiko.

00:22:24: Also würde ich auch jetzt nicht jemandem geben, der raucht oder bei ihnen Probleme hat und was man natürlich auch ganz gerne irgendwie gar nichts am Schirm hat.

00:22:33: Die Hormonersatztherapie ist natürlich auch eine knochenschützende Therapie.

00:22:38: Sie haben vorher die Kiefe aus dir in einer Große kurz angesprochen.

00:22:41: Das ist ja wirklich eine sehr schlimme Sache Und ein großes Gefühl des Risikos.

00:22:46: Sie haben gesagt sie kommt auch nicht so häufig vor zum Glück.

00:22:50: Vielleicht können sie das ein bissel einordnen.

00:22:52: Wie kann man mit Patientinnen und Kunden umgehen, die vielleicht das dann in der Packungsbeile gelesen?

00:22:57: Und irgendwie Panik bekommen.

00:22:58: Das eine ist kieferne Große – es ist ja nicht gleich Kiefernekroße!

00:23:00: Das heißt auch ein Autounfall ist nicht gleich ein Auto-Unfall, sag ich auch immer.

00:23:04: Es gibt Auffahrunfälle mit Blechkratzer wo man den lausen kann, wenn's dann stört, kann man drüber lackieren oder es gibt Autounfälle... die ganzen, also alle Insassen tot sind.

00:23:15: Und bei der Kiefernekrose, also die typische Patientin, ja?

00:23:19: Die kommt und sich Sorgen macht über die Kieffernekrose ist nicht die, wie sie bekommt.

00:23:23: Also auch dort gibt es Risikofaktoren wie Rauchen, Vitiaebitis, wie mangelnde Zahnhygiene.

00:23:28: Die typische Astroporose Patientin ist eine gut gebildete sehr aufsichtschauende Patientin ,die zweimal im Jahr die Zahnhygiene macht regelmäßig beim Zahnarzt ist .

00:23:39: Und wenn's zwickt würde, die sofort gehen!

00:23:42: Das heißt, da würde ich sogar wenn es auftritt und auch Sie sagen jetzt.

00:23:45: Es ist so eine schlimme Sache.

00:23:46: Es stimmt nicht!

00:23:48: Eine Kiefe der Große ist nicht so schlimm wie ein osteoporotischer Bruch bei Weitemnicht.

00:23:53: Und häufig heilt die ja aus.

00:23:55: oder ist das sozusagen wenig Problem?

00:24:01: Ich kann auch von zahnheitlicher Dinge machen also aus zahnheitslicher Sicht Dinge Wenn ich jetzt einen Zahn ziehen muss, dass sich den sofort die Wunde zunähe Antibiotikum dazugebe.

00:24:11: Was noch einmal das Risiko reduziert.

00:24:14: und eben da gibt es verschiedene Stadien.

00:24:15: Das kann ein relativ harmloses Sache sein, die sich wieder gut managen und therapieren.

00:24:20: lasst also die Bilder von der Kiefer eine große oder kiefer abfällt ja?

00:24:26: Das ist der Frontalunfall.

00:24:29: Das ist schon selten.

00:24:30: Das is nicht das was wir häufig sehen.

00:24:33: Also Ich bin jetzt auch zwanzig Jahre in der Osteologie hab's noch nie gesehen in dem Ausmaß noch nie.

00:24:38: Und das ist von den Zahlen her, wenn ich nichts tue an Zahn, dass man sich es vorstellen kann.

00:24:42: Ist ca.

00:24:43: zwei bis fünf pro Zehntausend in der Osteologie.

00:24:49: und wenn ich jemanden habe, der ein hohes Knochenbruchrisiko hat, da reden wir schon von dreißig bis fünftig Prozent Frakturesiko für die nächsten zehn Jahre im Frexcore.

00:24:57: Das heißt drei tausend bis fünftausend von zehntausend haben einen Knochentruch Und ich weiß ja nicht, wird das dann ein Armbruch sein der wieder gut heilt?

00:25:05: Oder ist es ein Wirbelbruch wo ich für immer jeden Tag Schmerzen hab und nicht mehr das Leben führen kann dass ich fühlen möchte.

00:25:14: Also es sind wesentlich seltener und es ist wesentlich weniger schlimm.

00:25:18: Das heißt einfach hierab wegen wirklich gutem...

00:25:21: Ja, ich frag dann oft auch naja wie sind sie denn hergekommen?

00:25:23: Dann sagen halt viele naja mit dem Auto und da sagst du ja wieso?

00:25:27: Naja Sie hätten ja sterben können!

00:25:30: Das, was wir im Alltag tun, was am gefährlichsten ist.

00:25:33: Das Autofahren und dort denkt auch niemand dran, dass ich da jetzt einsteigen könnte und heute sterben könnte.

00:25:39: Vielleicht kurz zu Therapieerfolg und Therapiedauer?

00:25:43: Woran erkennt man denn über eine osteoporose Therapie jetzt wirklich erfolgreich ist?

00:25:47: Muss das an der Knochen-Dichte sein?

00:25:49: Ist es einfach vielleicht bereits eine Stabilität hier?

00:25:52: Was

00:25:53: bedeutet das?

00:25:54: Ja also eigentlich der Haupterfolg ist, dass etwas nicht passiert nämlich den Knochendruch Und das ist natürlich schwierig, so wie bei Impfungen.

00:26:02: Das sehr schwierige Marketing sozusagen rüberzubringende Erfolg ist jetzt dass etwas nicht passiert ist.

00:26:08: und auch wenn man dann noch Brüche hat.

00:26:12: Reduziert eine sehr gute aus der Barostherapie reduziert das Risiko niemals auf null.

00:26:16: Wenn eine Frektur unter Therapie auftritt heißt es nicht unbedingt an Therapieversagen?

00:26:21: Nein!

00:26:21: Man muss sich natürlich anschauen Gibt es eine bessere Option?

00:26:25: Also jemand, der eine antirespektive Therapie hat und eine Fraktur hat muss man sich immer gut überlegen wer das nicht der Zeitpunkt wo man auf eine aufbauende Therapie wechseln sollte.

00:26:34: Indirekt wo sehe ich die Erfolge in der Therapie?

00:26:37: natürlich sehe ich jetzt neben dem was ich keinen Bruch habe sehe ich dass die Knochendichte wird besser.

00:26:42: aber das sehe ich auch erst nach ein paar Jahren frühestens.

00:26:46: Es ist aber wie Sie sagen es ist schon einmal ein Erfolg wenn die Knochendichte gleich bleibt Weil normalerweise verliere ich ja.

00:26:52: Und das gibt halt schon Phasen, so gerade um die Perimenopause gibt es Fastlosers also Frauen, die bis zu zwanzig Prozent ihrer Knochenmasse verlieren in den wenigen Jahren fünf Jahre nach der Menopause, nach der letzten Regelblutung und das ist schon etwas was sich natürlich auch im Blut sehen.

00:27:10: Also das kann jetzt wird jetzt nicht jeder machen.

00:27:13: aber wenn ich Knochernumbarmaker mache, was ich natürlich mache bei allen Betroffenen dann sehe hat jetzt die Substanz, eben die Aufbauhemmende einen schönen Aufbau in den Knochenobermarkern gezeigt im Blut.

00:27:28: Oder die Abbauhemmerne Therapie wenn ich das gegeben habe ist das schön runtergekommen oder ist es immer noch höher als ich es erwarten würde?

00:27:35: Sie

00:27:35: haben vorhin schon gesagt wie lange ungefähr behandelt wird und macht Sinn das auch irgendwie nicht abzusetzen.

00:27:41: und ist das wirklich eine Dauertherapie?

00:27:43: dann

00:27:44: Es kommt darauf an.

00:27:44: Aber eigentlich muss man vom Grundprinzip her sagen, das ist eine chronische Erkrankung.

00:27:50: Das ist eine echte chronischeErkrankungen die mit dem Alter schlechter wird.

00:27:55: Also wie komme ich auf die Idee dass sich da irgendetwas absetzen?

00:27:58: Wie komme ich auch die Idee... Die Idee kommt daher stimmt natürlich, dass die Bisphosphonate also da haben wir gesehen okay wenn man das lange gibt dann gibt es Probleme und das wirkt auch gar nicht mehr Weil, also da gibt ja auch noch was anderes.

00:28:13: Es gibt die atypische Femalfraktur.

00:28:17: Das ist ein ganz komischer Bruch einfach so mitten im Schaft und das gibt es bei sehr langer Bisonotherapie und einer der Gründe warum wir es gar nicht mehr so lange empfehlen.

00:28:29: Es bringt auch nichts mehr.

00:28:30: D.h.,

00:28:31: aber es geht nur weil unser Hauptvertreter Zolletronat einmal pro Jahr geben wird.

00:28:36: als regulär hat eine Halbwärtszeit in Knochen an Osterklasten von zehn Jahren.

00:28:42: Das heißt, ich geb's aber es wirkt noch nach und das wäre ja fantastisch!

00:28:47: Das würden wir uns bei allen chronischen Erkrankungen wünschen dass wir so ein Medikament hätten, das so lange wirkt, aber haben wir nicht.

00:28:54: Aber da kommt diese Idee her und bei allen anderen Therapien ist es nicht so.

00:28:59: also die aufbauenden Therapien haben einfach eine durch die Studien abgesicherte begrenzte Anwendungszeit von einer oder zwei Jahren, aber alle anderen Therapie sind eigentlich für immer

00:29:09: Aus der Bürose wird ja meistens mit Frauen nach dem Minupause in Verbindung gebracht.

00:29:14: Gibt es vielleicht andere Gruppen, die dadurch aus den Blick fallen und die man vielleicht ein bisschen im Hinterkopf behalten kann?

00:29:22: Die klassische Patientin ist die Postminipasale oder Periminopasale Frau.

00:29:27: Das kann auch wirklich sehr früh sein.

00:29:29: Letzte Woche hatte ich eine Patientin da, die es mit fünfundschünftig Jahren vor die Tür geholt gegangen hat die Zeitung geholt oder sonst was Kleines gemacht, ist auf Eis ausgerutscht.

00:29:38: Hat einen Schenkelhalsbruch und gratis noch einen Humorusbruch.

00:29:43: Oberarmbrucht noch dazu also zwei schwere Brüche Und was halt wirklich bitter ist ihr doch jetzt acht Monate gebraucht bis jetzt eine ordentliche Therapie bekommt.

00:29:51: Also das ist ein eigentlich System.

00:29:53: versagen muss man sagen.

00:29:55: Das ist so wie wenn ich jemand mit einem Herz hinfacke acht Monate nicht behandeln.

00:29:59: Also unglaublich Unglaubig.

00:30:04: Gut, welche Gruppen gibt es noch?

00:30:05: Es gibt zum Beispiel die Schwangerschaft aus der Porose.

00:30:08: Es gibt Frauen, die haben Wirbelbrüche während der Geburt und das wird dann oft erst spät diagnostiziert weil ja kann er schon mal sein und so.

00:30:15: Und dann ist man halt schon angehinkt mit einem Neugeborenen zu Hause.

00:30:18: da denkt man sich, kann schonmal sein!

00:30:21: Ist natürlich was Seltenes.

00:30:22: Was nicht so selten ist, ist die männliche aus der porose Und dort ist auch so Lebenszeitrisiko für Männer über sechzig, fünfundsechzig ist.

00:30:30: auch jeder dritte vierte fünfte Mann bekommt eine Osteoporose mit Bruch.

00:30:34: und da sind die Männer wenn man diesen Gender Aspekt sich anschaut.

00:30:37: Man glaubt immer das betrifft Trauben.

00:30:38: vor allem in der Osteoborose sind die Männer total benachteiligt weil sie es noch schlechter und später erst eine adäquate Therapie bekommen wenn man irgendwie immer das Gefühl hat ja dass es ja eine Frauenkrankheit kann ja gar nicht sein.

00:30:53: also hatte ich auch kürze ich wieder da einen Herrn, der hat mit sieben und fünfzig beim Sechser-Tragal ins Auto heben Wirbelbrüche bekommen.

00:31:05: Und auch quasi vorgestellt in der Notaufnahme eine Schmerztherapie erbekommen aber keine Austerbosetherapie.

00:31:12: Also grundsätzlich ist ja so dass wir von der Leitlinie her empfehlen das jeder über fünfzig einmal diesen Risikoschor machen sollte idealerweise ärztlich begleitet und dann auch mit Empfehlungen.

00:31:25: Und wir versuchen seit Längerem, dass die Osteoporose einen Raum bekommt in der Vorsorgeuntersuchung.

00:31:32: Weil wenn Sie sich die Fragen anschauen da ist keine einzige Frage was wir uns wünschen würden und das es vielleicht auch aus dem Mitgeben.

00:31:40: die zwei Fragen, die viele erkennen würden haben sie sich selber schon mal etwas gebrochen und haben ihre Eltern sich einen Schenkelhalsbruch zugezogen?

00:31:52: weil die zwei sind schon ganz wichtige Risikofaktoren

00:31:55: ja super gut im Hinterkopf zu behalten.

00:31:58: Vielleicht abschließend noch Apothekerinnen sehen ja viele Menschen mit Osteoporose sehr regelmäßig, worauf sollten Sie über diesen PatientInnen besonders achten?

00:32:06: Gibt es vielleicht ein paar Tipps?

00:32:09: Ja und also ich glaube der Wert und die Chance auch ist hier dass man die Compliance verbessert weil ich habe letzte Woche das auch diskutiert mit Kolleginnen was ist die beste Osteoperosetherapie?

00:32:22: die die die Patienten nimmt oder der Patient Das nützt nichts.

00:32:27: Und leider, also gerade für die oralen Bisphosonate haben wir ganz eindeutige Daten, dass sie komplein sehr schlecht ist und das ist halt bitter.

00:32:39: Weil es kommen dann schon viele auch mit dem zweiten oder dritten Bruch und beraulen als bitter weil Sie jetzt Schmerzen haben für immer, die schlecht behandelt werden können vielleicht vergehen sie auch wieder aber vielleicht auch nicht und die dann halt schon sagen naja wenn man mir das besser erklärt hätte Dann hätte ich ja nicht, aber es hilft dann nicht mehr in dem Moment.

00:33:00: Und das ist halt ein bisschen wirklich wie bei den Infungen also dass was sich nicht sehe vordem führe ich mich nicht oder was sogar wenn ich seh' Es ist wirklich schon schockierend.

00:33:10: oft Wenn ich frag so eben in diesem Risikoschor frage ich er immer hat haben ihre Eltern einen Schenkelheißbruch gehabt?

00:33:16: Dann kommt der teilweise Ja Aber mit eighty-six.

00:33:21: Jetzt sage ich auch Glauben Sie mir sie wollen auch mit eighty six keinen Schenkelhaushalt.

00:33:27: Meine Oma hat auch mit hundert einen Schenkelhalsbruch gehabt.

00:33:30: Da sage ich ja gut, hundert.

00:33:32: Aber hätte jetzt auch nichts sein müssen!

00:33:34: Ja, ich glaube wirklich die Compliance ist das Wichtigste, dass man den Menschen gut zu redet.

00:33:39: Das kennen die Apothekerinnen und Apothekarier von anderen Medikamenten auch.

00:33:44: also was im Beipark-Zeitel drinnen steht und warum das drinnen Das verstehen viele Menschen nicht, also können sie nicht.

00:33:52: Also das verstehen viele.

00:33:53: die Menschen haben keine Ahnung wie klinische Studien gemacht werden dass wirklich alles dort drin stehen muss aus regulatorischen Gründen und zum Beispiel auch teilweise Dinge drinnen stehen wo wir wissen das hat kein erhöhtes Risiko.

00:34:06: aber die Hersteller sichern sich ab wenn man ein bisschen Zeit natürlich noch dazu zu erklären den sehr kritischen glauben, sich zu informieren.

00:34:16: Und was auch vielleicht ganz wichtig ist und ich hoffe wir leisten dazu auch ein bisschen einen Beitrag.

00:34:22: Ein großes oder fast eines der größten Probleme unserer Zeit sind ja die Informationsquellen.

00:34:26: Also auch ganz häufig kommt jemand zu mir und sagt Ich hab mich ja informiert!

00:34:30: Ich kenne mich ja aus.

00:34:32: und dann fragt man Na wo haben sie sich denn informiert?

00:34:35: Man muss sagen zur verlässlichen Quellen wird in unser Podcast hier oder eben auch unsere Gesellschaft, das wir anbieten.

00:34:40: Wir haben auch einen Podcast der heißt ÖGKM.

00:34:43: Podcasts adressiert Lein primär, kurz und schmerzlos normalerweise.

00:34:48: Und wenn ich halt einfach nicht verlässliche Quellen suche – und es gibt auch mittlerweile heutzutage viele Menschen, Verlage oder Ärzte leider, die verbreiten Fehlinformationen, Missinformationen und haben ihr Geschäftsmodell daraus, dass sie zum Beispiel auch Kongresse organisieren und eben Skandale draus machen die Mainstreammedizin nichts sagt.

00:35:11: und in Wirklichkeit bräuchten wir uns ja nur bewegen und gut essen.

00:35:14: Und dann gibt es keine Osteoporose, ja?

00:35:16: Und kaufen sie unser Supplement, dann müsste niemand Osteoperose haben!

00:35:19: Entschuldigung das ist BS Alarm.

00:35:21: Also da muss man schon auch sagen bisschen kritisch die Menschen erziehen.

00:35:27: wo haben Sie das her?

00:35:28: und ist das eine verlässliche Quelle?

00:35:29: oder ist das jemand der Geschäft machen will?

00:35:32: Ja ein großes Problem unserer Zeit.

00:35:34: Ja, Produkte am Rhein.

00:35:36: Vielen herzlichen Dank für diese super Infos.

00:35:38: wirklich sehr guter Überblick bekommen und danke dafür!

00:35:43: Vielen Dank!

00:35:44: Wiedersehen!

00:36:02: Das war Podcastfolge fifty-two von ÖRZ im Ohr mit der osteoporose Expertin Dr.

00:36:08: Karin Amrein.

00:36:10: Werfen Sie auch einen Blick in die aktuelle Ausgabe Die ÖR Z-twanzig zwanzig sechsundzwanzig.

00:36:15: Dort lesen sie ob digitale Anwendungen bei psychischen Erkrankungen halten was sie versprechen.

00:36:21: Außerdem nehmen wir Mikroneerstoffe und pflanzliche Wirkstoffe bei

00:36:24: Räume unter

00:36:25: die Lupe.

00:36:26: Und,

00:36:26: wir fassen zusammen was Muskelrelexanziehern bei Rückenschmerzen, Hexenschuss & Co.

00:36:32: laut aktueller Evidenz leisten!

00:36:34: Alle Beiträge finden Sie auch online

00:36:36: auf

00:36:37: oorz.at.

00:36:39: Vielen Dank fürs Zuhören – und bis in zwei Wochen mit einer neuen Ausgabe von OORZ im Ohr.

00:36:44: Bleiben sie neugierig, gut informiert und denken Sie daran Ihr Wissen ist die beste Medizin.

00:36:53: Dieser Podcast richtet sich an Fachkreise und dient der Vermittlung

00:36:57: von allgemeinem Wissen

00:36:58: über pharmazeutische und medizinische Themen.

00:37:01: Es werden keine konkreten Therapieempfehlungen oder individuelle Ratschläge für Laien

00:37:06: gegeben,

00:37:07: die Inhalte ersetzen

00:37:08: keinesfalls den Besuch

00:37:09: bei einem Arzt einer Ärztin oder eine Apothekerin eines Apothekers.

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