#50 Menopause & individualisierte Hormontherapien

Shownotes

Dieser Podcast wird Ihnen von der österreichischen Ärzte- und Apothekerbank gewidmet. Gründen, finanzieren, digitalisieren. Die Standesbank ist an Ihrer Seite.

Manchmal erfordert die Menopause eine medikamentöse Unterstützung. In dieser Folge sprechen wir mit dem Apotheker Mag. pharm. Dietmar Kowarik über die ärztliche und pharmazeutische Zusammenarbeit bei magistralen Zubereitungen, welche Wirkstoffe relevant sind und was die Studienlage besagt.

Dieser Podcast richtet sich an Fachkreise und dient der Vermittlung von allgemeinem Wissen über pharmazeutische und medizinische Themen. Es werden keine konkreten Therapieempfehlungen oder individuelle Ratschläge für Laien gegeben. Die Inhalte ersetzen keinesfalls den Besuch bei einem Arzt/einer Ärztin oder einer Apothekerin/einem Apotheker.

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00:00:04: Dieser Podcast wird Ihnen von der österreichischen Ärzte- und Apotheker Bank gewidmet.

00:00:09: Gründen finanzieren, digitalisieren – die Standesbank ist an Ihrer Seite!

00:00:37: jede Frau betrifft es ab einem bestimmten Alter, das aufgrund von hormonellen Veränderungen viele physiologische Veränderung und auch mit da einhergehen.

00:00:46: Manche Frauen haben natürlich auch Beschwerden wir wissen sie alle typische Wechselbeschwerden Hitzewallungen Stimmungsschwankungen Schlafstörungen.

00:00:55: aber heute soll es gar nicht so wirklich um das Physiologische an sich gehen sondern so ein bisschen die Verbindung zwischen dem Thema Menopause.

00:01:02: und welche Rolle spielt die Apotheke darin?

00:01:05: Und dafür habe ich mir einen Gast rausgesucht, dessen Apotheke sich auch spezialisiert hat auf die magisterale Herstellung von hormonellen Produkten.

00:01:14: Grund von erzlicher Verschreibung natürlich und der Magister Koberig ist der Leiter der Apotheker zum Goldenreichsapfel und hergestellt wird ja bei ihnen alles möglicher Sowohl jetzt auch Produkte für Frauen, aber auch zum Beispiel für Transgender haben sie ja relativ viele Produkte oder beziehungs vor allem das Testosteron gelb was sehr breit verschrieben wird.

00:01:35: Heute soll es aber ganz spezifisch um die Frauen gehen.

00:01:38: und jetzt würde ich einfach mal anfangen mit dem wie Sie in der Apotheke mit diesen Frauen was erleben Sie?

00:01:46: Mit welchen Problematiken kommen die Patienten zu Ihnen?

00:01:51: Praktisch erst zum Arzt gehen und dann mit Verschreibungen zu Ihnen kommen?

00:01:55: oder kommen Sie schon davor, mal mit der Problematik zu Ihnen und sagen was kann ich tun?

00:01:59: Einfach mal so.

00:01:59: Was erleben sie im Alltag als Apotheker?

00:02:04: Zum meisten ist es so dass die Ärzte die Patientinnen zuweisen weil sie wissen das wir bei Hormonen einen Schwerpunkt haben und hier Zubereitungen machen können die andere vielleicht ungewohnt finden.

00:02:18: oder bei uns sind das eben Routine Und zumeist kommen die Patientinnen schon über Empfehlungen von Ärzten oder mitärztlichen Rezepten zu uns.

00:02:28: Da können wir dann eben die individuelle Rezeptur machen, beziehungsweise unterhalten wir uns auch sehr oft und haben ja viele Kontakte zu Ärzte um hier eine Rezeptvorschläge zu diskutieren bzw.

00:02:42: gemeinsam zu entwickeln.

00:02:44: aber im Allgemeinen ist es so dass die Patienten schon vom Arzt kommt Und die Hauptbeschwerden sind, wie Sie das gesagt haben vor allem eben die Stimmungsschwankung Schlaflosigkeit und oft auch eben diese Schweißausbrüche.

00:02:57: Die den Damen dann sehr zu schaffen macht.

00:03:00: und vor allem ist es auch so dass ein bisschen ein Leistungsabfall da ist und das macht den Damen meistens sehr zu schaffen.

00:03:08: Die sind sehr oft gewohnt sehr energisch und intensiv ihr Leben zu leben und haben dann eine Art Tempfer und du hast der Leidensdruck groß Und da kann man durchaus eben mit den Ermitteln helfen.

00:03:23: Wie ist bei Ihnen so der Eindruck?

00:03:25: Weil ich sage mal, mein persönlicher Eindruck ist es würde immer besser, dass das einfach in aller Munde ist und dass man auch Frauen dahin gehend zuhört.

00:03:33: Sie sind doch schon sehr lang einfach in der Apotheke.

00:03:35: Auch Ihr Vater hat ja mehr oder weniger das Ganze in die Apotheker gebracht.

00:03:38: dieses Thema Hat sich da viel verändert in den letzten, sagen wir mal, dreißig Jahren.

00:03:43: Dass also Mehrverschreibungen dazukommen und dass der Frau ein Mehrzug hört wird.

00:03:46: Ich glaube die Frauen selbst dazu mehr wissen.

00:03:51: Früher hätte der Arzt das sagen müssen und da gab es eben nur wenige Ärzte, die sich auf Hormone so wirklich spezialisiert haben.

00:03:57: heute ist ein durchaus breites Wissen dass es da Möglichkeiten gibt und da sind die Damen sicher auch durchs Internet viel informierter und haben schon eine gewisse Erwartungshaltung Was aber gar nicht schlecht ist, weil sie sich ja damit selbst mit ihrem Körper und ihren körperlichen Zuständen beschäftigen.

00:04:16: Und ich glaube dass das das Thema ist was früher sozusagen unbedingt die Zuweisung des Arztes war wo der Arzt gesagt hat na da können wir etwas machen Das wissen die Damen heute schon selber und fordern das ein einerseits beim Arzt andererseits natürlich auch bei uns.

00:04:32: Aber wir sind natürlich abhängig von einer ärztlichen Verschreibung.

00:04:37: Da kommt mir noch eine Frage auf, und zwar hat sich da von den industriellen Produkten viel getan eigentlich.

00:04:43: Also kommen da innovative Produkte dazu oder ist das relativ stagnierend?

00:04:49: Das Interessante ist dass da eher Produkte weniger werden.

00:04:53: also die Hormonpflaster die sehr beliebt waren sind ja vom österreichischen Markt praktisch verschwunden und es gab auch Hormonenplantate, Estrogentropfen Und das ist alles von der Industrie mehr oder minder aufgegeben worden.

00:05:09: Auch im Zuge einer gewissen Skepsis gegenüber Harmonverschreibungen, die ja eine gezeitlange Platzgegriffen hat.

00:05:18: Oder vielleicht auch aus wirtschaftlichen Gründen so genau kann ich das nicht sagen.

00:05:20: aber es ist schon ganz interessant dass es zum Beispiel die Bobpflaster früher sehr verbreitet waren und heute praktisch nicht mehr... ...oder nur noch sehr schwierig erhältlich sind.

00:05:30: Ich glaube es gibt jetzt noch in Deutschland ein zwei Präparate.

00:05:32: aber eigentlich was es also früher gegeben hat, ist sozusagen die industrielle Bandbreite kleiner geworden.

00:05:40: Das ist natürlich eine Chance für die magistrale Rezeptur, obwohl wir uns natürlich Schwertung in Plantate herzustellen, das machen wir nicht und Pflaster ist auch ein bisschen schwierig.

00:05:48: aber grundsätzlich ist es erstaunlicherweise so dass gerade in der Hormontherapie die therapeutische Version sozusagen kleiner geworden ist.

00:06:00: Okay, spannend.

00:06:01: Ja den Eindruck hab ich auch gehabt als ich in der Apotheke gearbeitet habe aber sie haben natürlich so den Blick über die letzten dreißig Jahre was da passiert ist.

00:06:09: Jetzt ein spannender bisschen historische Frage wie kam überhaupt der Schwerpunkt in der apotheke zustande dass sich wirklich auf die magistrale Rezeptur also einerseits ist es ja Apotheken die sehr breit magistral herstellt.

00:06:22: Sie arbeiten mit sehr vielen Ärzten zusammen und Ärztinnen zusammen.

00:06:26: Wie kam's dazu?

00:06:28: Wie ist die Geschichte ein bisschen dahinter?

00:06:30: Ja, grundsätzlich kam es zu einer Zusammenarbeit mit Professor Dr.

00:06:34: Huber von der Hormonklinik am AKH, wo er damals war – mit meinem Vater.

00:06:39: Prof.

00:06:39: Hüber war sehr innovativ und ist das bis heute, muss man dazu sagen hat sehr viele amerikanische Studien gelesen oder auch sich sehr breit informiert und hat dann dort gesehen was da alles für, sagen wir mal, experimentelle Anwendungen möglich sind Und wollte das seinen Patienten eben auch zugute kommen lassen und hat jemanden gesucht, der das umsetzt.

00:07:04: So hat er mit meinem Vater gemeinsam sehr viele, sagen wir mal heutige Klassiker entwickelt.

00:07:10: Die Progesteronsäpfchen zum Beispiel geht zurück auf eine Rezeptur Huber und meines Vaters oder auch die Einführung von DHEA Das war ganz neu vor Jahrzehnten mittlerweile schon.

00:07:23: Oder auch Melatonin Ja, also da hat mein Vater eben gemeinsam mit der Mondklinik von Professor Huber, Professor Sater und anderen Prof.

00:07:33: Gruber kamen Ideen oder Wünsche und mein Vater hat das versucht im Labor umzusetzen.

00:07:40: Das ist immer wieder gelungen.

00:07:41: Finasterid wurde wenn ich mich erinnere sogar anfangs aus Tabletten elojiert was ein bisschen mühsam war weil natürlich dass es immer in schwieriger Prozesse sind Die Löslichkeit zwar klar ist, aber wie viel geht dann wirklich raus und wieviel bleibt in den Filtraten drinnen?

00:08:00: Das ist ja gar nicht so klar.

00:08:03: Aber auch hier war der Wunsch der Ärzte eben Finasterid in die H-Therapie einzusetzen oder in den USA schon langsam... Modern.

00:08:14: Bei uns war die Substanz patentgeschützt, also nicht weltweit patentgeschürzt und es gab sie nicht als Roh-Substanz zu kaufen.

00:08:20: Die Firmen hat das nicht hergegeben.

00:08:22: Also wurden eben Tabletten eloyiert.

00:08:23: Das wurde sehr lange gemacht und ist mittlerweile auch eine Standardtherapie in Österreich.

00:08:29: Finasterid Harvisser.

00:08:30: Aber da kann ich mich noch sehr gut erinnern wie der filtriert wurde und das ist ja immer ein bisschen problematisch für die Damen.

00:08:37: Das muss du also meinen Vater selber machen.

00:08:42: Lange Jahre filtriert, bis dann endlich Finasterid auch als Api erhältlich war.

00:08:50: Und heute sind die Substanzen ganz normal lieferbar?

00:08:52: Gibt es Hersteller in Österreich oder beziehen sie das eher alles aus dem Ausland?

00:08:58: Grundsätzlich beliefert der österreichische Großhandel mit den Standardsubstanzen.

00:09:03: Das Thema ist ein bisschen... Die Menge unter Preis, also wir schauen uns da schon sehr wohl auf dem europäischen Markt um weil wir halt größere Mengen kaufen.

00:09:13: Aber im Grunde genommen sind diese Substanzen sehr gut verfügbar.

00:09:17: Es gibt immer wieder ein paar Neuigkeiten oder ein paar neue Rezeptur-Substanzen wo es dann schwierig ist die zu bekommen.

00:09:23: aber mittlerweile hat auch die sagen wir mal diese haben die Substanzhändler erkannt, dass es hier einen Markt gibt und sind bemüht, so relativ rasch gute Qualität auch in keinem Menge zur Verfügung zu stellen.

00:09:40: Aber somit ist das manchmal ein Problem.

00:09:43: wenn ein Arzt mit einer sehr innovativen Substanz aus einer amerikanischen Studie kommt und dann stellt man fest, das Gramm kostet drei hundert Euro, dann ist es halt immer ein bisschen schwierig das den Patienten nachher zu verkaufen.

00:09:57: Universitätsebene durchaus möglich nicht, dass man sagt mal probiert das einmal aus und dann übernimmt die Universität die Kosten für die Substanz.

00:10:03: Wenn man das dann im freien Markt den Patienten oder der Patientin verrechnen müsste, dann hat man manchmal Probleme.

00:10:09: aber meistens lässt sich das lösen.

00:10:13: Es ist natürlich so.

00:10:15: mit der magistralen Herstellung gehen natürlich verschiedene Sachen einher.

00:10:20: Die Ärzte haben bestimmte Wünsche.

00:10:22: Die Umsetzung muss dann immer erst geprüft werden.

00:10:24: Das sind natürlich jetzt ein sehr spezialisiertes Team bei Ihnen, die da einfach das ganze schon seit dreißig Jahren den Laden schupfen und ihnen da helfen.

00:10:34: Wie schaut es da aus?

00:10:36: Sind die Wünsche der Ärzte oft realistisch?

00:10:40: oder sagen sie kommen sehr häufig abseits der standardmagisteralen Rezepturen, ist es oft ein mühsammeres herausfinden bzw.

00:10:50: Löslichkeitsstabilität?

00:10:52: Und die zweite Frage, er damit einhergehen.

00:10:55: Was würden Sie sagen?

00:10:55: Sind so die Vorteile von der magistralen Rezeptur oder was fällt Ihnen leicht?

00:10:59: Was macht am meisten Spaß und wo sagen sie, was sind die größten Nachteile für die Apotheke bezogen auf die magistrale Rezepture?

00:11:06: jetzt gar nicht spezifisch auf die Hormone gesehen sondern einfach generell?

00:11:09: wie stellt sich das im Alltag so dar?

00:11:12: also Das Problem ist oft dass Ärzte mit Studien von Universitäten kommen Und diese Studien, die sind zwar in den Details sehr genau mit irgendwelchen Werten aber halten sich dann immer zurück wenn es darum geht wie sie genau was angewendet haben.

00:11:31: Dann heißt eben topische Anwendung einer OW-Creme oder Lösung.

00:11:37: Und dann gibt es eben die Problematik, was für eine Lösung.

00:11:42: Wo löst man das?

00:11:43: Wo ist der Erzneistoff löslich?

00:11:45: Also erstes bekomme ich den Erzneestoff, kann ich denn irgendwo aus einem Fertigprodukt eluieren?

00:11:52: oder gibt es den am Markt?

00:11:54: und oft gibt's dem nicht am Markt, dann wirds jetzt schwierig.

00:11:58: Und dann eben wie Sie sagen, die Stabilität beziehungsweise Löslichkeitsprobleme Verträglichkeitsprobleme wie, wenn der ein Gel will.

00:12:11: Wie kann ich diese Substanz in Gelform bringen ohne dass es mir das Gel zerlegt?

00:12:18: Ich muss ja auf die Gleichfärmerkeit des Gehaltes achten.

00:12:21: Das ist auch sehr schwierig weil natürlich jetzt nichts völlig analytische Material oder... Analytische Gerät habe, wie das auf einer Universität vielleicht der Fall ist.

00:12:33: Ich muss also davon ausgehen dass die Prozesse und da erst die Prozessentwicklung sozusagen wichtig... Also wie produziere ich das?

00:12:40: Dass sich danach davon ausgehen kann, dass der Gehalt gleichförmig ist und natürlich auch Stabilitätsprozesse weil wir ja oft nicht wissen wie eine Substanz im System einer Creme reagiert.

00:12:54: Oxidationen Reduktionen andere Inkompatibilitäten aller Art.

00:13:03: Also da ist ein bisschen Fingerspitzengefühl nötig, ein bisschen Erfahrung und natürlich viel Literaturrecherche wo man halt auch lesen kann wie die jetzt Neistoffe also welche chemischen und physikalischen Eigenschaften sie hätten und welche Gremgrundlage zum Beispiel das aushält.

00:13:22: Aber es gibt natürlich auch, sagen wir mal einfache Rezepturen die dann Spaß machen.

00:13:26: Also wenn sich eine Substanz in Alkohol löst und noch eine alkoholische Lösung ist das gut verteilt und leicht zu machen.

00:13:38: Das macht Spaß aber andererseits macht auch das Tüfteln ein bisschen Spaß.

00:13:45: Ureigenste Apothekertätigkeit ist ja das Herstellen von Arzneimitteln.

00:13:49: Daher gibt es den Apotheker und den Arzt, dann ist das natürlich auch eine interessante Sache.

00:13:54: Wenn Sie mich fragen was sind die Vor- und Nachteile der magistralen Rezeptur?

00:13:57: Dann gehen wir mal von der apostetische Seite aus.

00:14:00: Der Vorteil ist eben dass ich tatsächlich mein ureigenes Geschäft machen kann und damit auch eine gewisse Notwendigkeit der Apotheke im heutigen Markt betonen kann, weil die Abgabe von einer Fertigpackung gesagt hat das bringt ja wie wir leider mehr feststellen müssen auch die Shop-Apotheke zusammen.

00:14:22: Aber die magistrale Herstellung und eben diese ganzen Überlegungen die ich vorher angerissen habe.

00:14:27: dazu braucht es spezialisierte Fachleute und die nennen sich eben Apotheker.

00:14:31: also das ist einerseits standespolitisch interessant andererseits auch das was Apotheken eigentlich können.

00:14:38: andereseits ist es natürlich für die Apotheke durchaus finanziell immer ein bisschen schwierig, weil wenn sie jetzt nicht so wie wir relativ viel Hormonrezepturen machen sondern nehmen wir mal an alle zwei Monate eine dann haben Sie das Problem der Substanzkosten die in der kleinen Menge sehr hoch sind.

00:14:57: Dann haben sie das Problem des Ablaufes, dann haben sich das probleme der Arbeit die natürlich relativ teuer ist aber schlecht bewertet wird.

00:15:05: Das heißt im Und der kleinen Einzelanfertigung ist die magistrale Rezeptur vermutlich eher ein Flussgeschäft für den Apotheker.

00:15:14: Dadurch, dass wir sehr viel machen und hier gewisse Skaleneffekte nutzen können, ist das für uns natürlich ein bisschen interessanter.

00:15:23: Aber es ist sozusagen auch das Blédolier, die Magistralrezeptur auch richtig zu entlohnen.

00:15:30: Es ist ja in letzter Zeit ein bisschen angestiegen mit den Preisen.

00:15:33: aber wenn man sich da Tatsächlich mit einer magisch-reinen Rezeptur legartig beschäftigt, dann ist das unterentlohnend.

00:15:42: Das muss man sagen.

00:15:43: Da wird gar kein Einblick!

00:15:44: Ist da tatsächlich einfach auch jetzt mal unter der Apothekerschaft ein Lobby dahinter die eben sagen genau in solchen Fällen wo eigentlich Präparate vom Markt genommen werden?

00:15:53: wie sie es vorhin genannt haben, also industrielle Produkte vom Markt nehmen werden und einfach ein großer Bedarf ist für die magistrale Herstellung.

00:15:59: Dass da einfach jemand oder dass da Personen dahinterstehen oder Apothekerinnen dahinter stehen und sagen wir brauchen da einfach höhere Entlohnung dafür, dass wir das weitermachen können?

00:16:08: Also ich merke schon, dass das immer wieder ein Thema in den Verhandlungen ist, ob da jetzt eine Lobby dahinter steht So weit würde ich mich nicht hinauslehnen.

00:16:15: Aber ja, das ist glaube ich den Standespolitikern schon bewusst, dass es eben ein Verlustgeschäft ist zurzeit für die meisten Apotheken.

00:16:24: Ich denke, das is aber dennoch wichtig weil's eben die individuelle Rezeptur für den Patienten zur Verfügung stellt wenn der industrielle Markt das nicht hergibt.

00:16:35: also als beste Beispiel sind die ProGinova Tropfen.

00:16:38: Das waren Oestrogentropfen von der Firma Organon die vor Jahren schon vom Markt gekommen sind, aber einen sehr angenehmen Effekt hatten.

00:16:46: Dass die Damen im Gegensatz zu einer feststehenden Rezeptur, also nehmen wir an, wir nehmen Australialkapseln oder ja, Kapseln zum Beispiel dass die Damen die Australiotosis individuell dosieren können und mit dem Verschwinden von Progenor getropfen war das plötzlich nicht mehr möglich Und da sind die Apotheken eben eingesprungen, indem wir das eben nachbauen und einen Österoldropfen zur Verfügung stellen.

00:17:18: Die sind sehr beliebt weil sie eben wie gesagt individuelle Tossierung zulassen und das ist eine echte Marktlücke.

00:17:24: Interessanterweise werden es vorhin schon besprochen, sind ja einige solche Hormonrezepturen vom Markt verschwunden zu einem beschränkten Einspringen.

00:17:35: Und ich glaube, diese Östero-Deolotropfen haben sich mittlerweile sehr gut durchgesetzt und sind jetzt auch einfach in der Herstellung als nicht sehr aufwendig und daher durchaus eine finanzielle interessante Sache.

00:17:47: Und vor allem für die Patientinnen eine interessante Sache!

00:17:50: Das ist eben die Vorteile, das mich gefragt hat – also die Vor- und Nachteile für den Apotheker habe ich vorher erläutert.

00:17:56: aber die Vorteil für die Patienten sind wirklich die individuelle Zubereitung.

00:18:01: dass ein Arzt auch sagen kann, die Patientin braucht mehr oder weniger von dem und dem Hormon.

00:18:06: Und wir können das beides zum Beispiel in eine Creme mischen und im individuellen Zusammensetzung ist natürlich auch sehr aufwendig weil der Arzt sich dann sehr intensiv mit den jeweiligen Patienten auseinandersetzen muss und dort sozusagen Kosten kommen, die möglicherweise von einer normalen Krankenkasse nicht bezahlt bekommt wenn er sich um so eine individuelle Rezeptur kümmert.

00:18:27: Wie ist es in der Dachregion, also Deutschland-Schweiz?

00:18:31: Wie schaut's da noch mit der magistralen Rezeptur generell aus?

00:18:35: Vielleicht ein Hinblick an der Hormontherapien.

00:18:38: Machen da Apothekerinnen und Apothekern überhaupt was oder ist das eigentlich mittlerweile fast nur noch in Österreich

00:18:44: der Fall?

00:18:45: Es ist so dass die rechtlichen Grundlagen in Deutschland ein bisschen strenger sind als in Österreich.

00:18:54: eine Bewertung der Rezeptur machen, was grundsätzlich nicht so schwierig wäre.

00:18:57: Aber es ist halt mehr bürokratische Aufwand und dadurch machen das dort viele Apotheken nicht.

00:19:03: Viele Apothecken sind da auch viel kleiner und haben jetzt also auch nichts zu einer Laborausstattung, sodass sich dort entwickelt hat dass es dort sogenannte Hormonapotheken gibt sehr große Häuser die das sehr professionell machen, die das fast schon am industriellen Standard machen so dass das dort sich sehr gespalten hat in sozusagen compounding Pharmacies, wie man es im Englisch sagt und sozusagen die normale Wald-und-Wiesen-Apotheke was ich aber jetzt überhaupt nicht abwertend meine.

00:19:33: Das heißt da ist das... In Deutschland ist das eben so durchaus getrennt weil dort die magistrale Rezeptur viel bürokratischer gehandhabt wird.

00:19:42: In der Schweiz ist es von der Regelung her soweit ich das weiß ähnlich wie in Österreich und wird sehr unterschiedlich genutzt.

00:19:49: Es gibt auch Apotheken, die das sehr genau nutzen.

00:19:51: Die Schweiz hat den Vorteil, dass sie keinerlei EU-Regulatorien unterworfen ist.

00:19:58: Dass also was die Unterscheidung Kosmetikfarmerzeit gekommen und so weiter dort ein bisschen leichter macht und auch die Produktion von apotheken eigener Cosmetik zum Beispiel dort viel leichter machen als im EU Raum.

00:20:11: Und auch die Magistralrezeptur ist dort ähnlich geregelt wie in Österreich.

00:20:15: aber Also gerade vom deutschen Markt weiß ich, dass dort sich viele Apotheker von der magistralen Rezeptur ein bisschen fernhalten weil sie sehr bürokratisiert ist.

00:20:24: Ja so ein bissel zu den einzelnen Rezepturen.

00:20:26: Am Anfang haben wir gedacht Wir machen die einzelne Substanzen.

00:20:28: Sie erzählen etwas davon aber ich würde eher sagen das sie mir einfach erklären oder einfach erzählen welche Herstellungen für sie eigentlich auch aus pharmakologischer Perspektive recht spannend sind.

00:20:42: vielleicht also ein bisschen den Wirkmechanismus dahinter erklären Und wir haben vorhin im Vorgespräch ein bisschen darüber gesprochen, vielleicht starten wir einfach mal mit dem Testosteron und dann können Sie einfach entscheiden was sie sonst noch so sprechen wollen.

00:20:56: Immer mehr wird Frauen ja auch in der Menopause Testosteronen in Form von ich glaube vor allem Zäpfchen verschrieben meistens.

00:21:07: Und jetzt würde mir einfach mal interessieren, was wollen Sie dazu sagen?

00:21:12: Für welche Patientinnen ist das überhaupt... Thema ist es vielleicht aufgrund von Therapieversagen der standardisierten Östrogen Substitution der Fall oder wann wird das eingesetzt?

00:21:26: Ja, Testosteron bei Frauen ist eine interessante Sache.

00:21:29: Professor Huber hat das schon sehr früh erkannt dass das Spektrum der Hormone wendlich weiblich zwar grundsätzlich so stinkt aber dass überall also die Männer Weiblicher Hormone und die Frauen männliche Hormonen haben, produzieren.

00:21:49: Das Testosteron wird bei Frauen zu fünfzig Prozent in der Bäreferie im Fettgewebe produziert und so circa fünfundzwanzig Prozent neben ihre und fünfund zwanzig prozent Ovarien.

00:22:02: Und die Produktion in den Ovarian lässt mit der Männerpause nach bzw.

00:22:08: kommt zum Erliegen oder annähernd zum Erliegen damit eben auch die Testosteronproduktion, die Testosteroenproduktion oder Androgenproduktion ist nicht nur eine Testosterone sondern auch andere Stendionen und so weiter.

00:22:21: Die ist wichtig für den Syntheseweg der Estrogene-Produktion also im körper eigenen.

00:22:26: Syntheseweg wird sozusagen aus dem Testosteroen durch die Aromatase dann am Ende mit die Estrogener synthetisiert.

00:22:34: oder synthetisiert wird das falsche Ausdruck verstoffwechselt.

00:22:41: Einerseits ist der Abfall des Testosterons oder der Androgene hier ein Problem, das eben weniger Rohmaterial sozusagen da ist.

00:22:48: Andererseits gibt es auch Rezeptoren im weiblichen Körper die den Testosteron direkt annehmen und hier Wirkung zeigen.

00:22:57: Und umgekehrt sieht man hier die Wirkung vor allem wenn du es nachlässt dass der Testosteronespiegel oft ist das und das ist glaube ich die Hauptindikation eine Libido-Abschwächung, die da stattfindet und die kann man tatsächlich durch Destosteron sehr gut in den Griff bekommen.

00:23:22: Das ist meiner Ansicht nach auch die Hauptindikation wird entweder durch Zäpfchen gegeben oder auch durch Gremiensalbengele.

00:23:31: Insofern als man hier sehr gut dosieren kann halte ich die topische Anwendungen für besser Weil im Zäpfchen haben sie am Ende eine fixe Dosis, die ist vielleicht am Anfang gut.

00:23:44: Man sagt ca.

00:23:47: sechs Monate muss man das geben damit dann langsam eine Wirkung entsteht.

00:23:51: oder wenn nach sechs Monaten noch keine Wirkungen entstanden ist, sollte man die Therapie abbrechen?

00:23:56: Also es dauert schon ein Zeit lang wie der Plasmospiel sich da angepasst hat.

00:24:01: Aber ich glaube dass hier Topische Gabe sinnvoll ist, weil wir hier viel individuell atuzieren können.

00:24:09: Wir können einerseits die Creme sehr unterschiedlich gestalten also... ...wir machen das meistens jetzt schon mit Spendern pro Hub, dass wir eine fixe Dosis pro Hub abgeben und da kann die Dame immer noch einen Hub oder zwei Hübe je nach Anweisung des Arztes oder Männer wegen fünf verwenden.

00:24:29: Also hier sind wir wirklich individuell Tossierung möglich.

00:24:32: Bei Zäpfchen haben wir eine feststehende Tossierung, die dann eben täglich kommt.

00:24:35: was wenn sie sowohl nach ein bisschen unphysiologisch ist weil natürlich die Hormonspiegel auch im physiologischen Bereich nicht immer exakt gleich sind.

00:24:44: Außerdem sind alle Sexual-Hormone ja letztlich aus der Cholesterol-Synthese Lipophil und gehen sehr gut durch die Haut Und mit fetten Träger ist das auch ein sehr gutes Medium, um es sozusagen in die Haut zu bringen.

00:25:02: Wir haben keinen Fürst-Base-Effekt, wenn wir das Oral einnehmen würden.

00:25:07: Wäre der eben ein bisschen da?

00:25:09: Also abbaute Leber!

00:25:11: Das heißt also die topische Anwendung von Testosteron ist hier angezeigt meiner Ansicht nach.

00:25:17: und was immer ein bisschen Problem ist natürlich die Dosierung weil wir ja... dass das Darombrodukten ausgehen, dann richten sich die an den Mann und haben viel zu hohe Dosen.

00:25:35: Also hier müssen wir herunterdossieren.

00:25:37: Und da gilt es mit dem Arzt eine enge Zusammenarbeit zu halten damit die Dose... also mit dem arzt und der Patienten, dass die Dosis auch passt weil desto Daron natürlich auch ja gefährlich ist wie jeder Arzneistoffe, also gefährlichster falscher Ausdruck aber auch unerwünschte Wirkungen zeitigen kann.

00:25:57: und eine der unerwinsten Wirkung, die wohl das Übelste wäre.

00:26:01: Das wäre die Virilisierung der Stimme, die nämlich auch nicht mehr reversibel wäre.

00:26:07: Also wenn der Dame eine tiefe Stimme bekommt dann ist es nicht mehr reversible anderen Möglichkeiten.

00:26:13: Harmon wirkungen sind durchaus reversibel, wenn das durch das Dorund an weg bleibt, aber die tiefe stimme bleibt meistens.

00:26:19: Haben Sie das schon ein paar Mal erlebt dass das passiert ist?

00:26:22: Tatsächlich kannte ich Patientinnen, die sehr früh mit sehr starken Hormonddosen begonnen haben.

00:26:29: Die eine sehr tiefe Stimme hatten, wo wir das darauf zurückgeführt haben.

00:26:32: Also bewiesen habe ich es nicht aber ich gehe davon aus dass der so weiß findet aber jetzt nicht mehr statt weil die Ärzte da viel sensibilisierter sind und eben eine magistrale Rezeptur wählen.

00:26:42: Früher haben diese Damen dann Industrieprodukte verwendet und die waren eben in einer Fixdosis und ein viel zu hohen Dosis.

00:26:50: Aber grundsätzlich ist das eine sehr interessante Sache, weil wir also gerade dieser Libido-Verlust offensichtlich auch in der Menopause für die Damen ein Problem darstellt.

00:27:01: Und da gibt es eben eine gute Behandlungsmöglichkeit.

00:27:03: Wichtig ist dass man einen Arzt, der ein bisschen Erfahrung hat damit oder sich damit beschäftigen will findet er einem bei der Therapie begleitet und den Nebenwirkungen geht's immer ein bisschen im Auge zu halten.

00:27:16: Desosteron hat ja grundsätzlich auch dann eine Anabolewirkung, würde dann eben auch auf ewige Teile Tumoren an Abol wirken was eben die schlechteste Wirkung wäre.

00:27:25: Hat eben dann auch ein bisschen das Problem dass wenn wir das zum Beispiel am Oberschenkel anwenden dass eine Behaarung auftauchen könnte.

00:27:34: Das ist tatsächlich so und daher wird eben empfohlen das nicht immer in der selben Stelle zu machen Und andere Nebenwirkungen können durchaus auftreten, und das gilt es eben gemeinsam mit dem Arzt eng zu monitieren und zu überwachen.

00:27:49: Dann ist das für sich eine gute Therapie.

00:27:54: Wie lange müssen die Patientinnen das dann eigentlich anwenden?

00:27:58: Ist es wirklich nur in der Menopause an sich oder ist es ab Postmenopausal noch?

00:28:04: Grundsätzlich

00:28:05: müsste man ja davon ausgehen... dass das dann lebenslänglich anzuwenden wäre, weil ja die Hormone nicht wieder auftauchen physiologisch.

00:28:14: Aber tatsächlich ist anscheinend so, dass der Körper sich ein bisschen anpasst und erfahrungsgemäß sind es nur ein zwei drei Jahre wo die Damen das dann wirklich machen.

00:28:23: Dann wird das meistens abgesetzt und die Damen kommen auch so sehr gut zurecht aber gerade in dieser Unübergangsphase wenn sozusagen der Hormonspiel mehr damit er abrupt abricht, dann ist das doch ein Problem für die Damen.

00:28:38: Und da ist es eine gute Hilfe.

00:28:43: Dann werden bei Ihnen auch sehr häufig die DHE-Kapseln und Suppositorien verordnet.

00:28:49: Können Sie da ein bisschen dahinter erklären was da dahinter steckt?

00:28:54: Was den Begriff ja oftmals eben populär gemacht hat, ist im Bereich von Fitness, Substitutionen, Strichstrich doping.

00:29:01: man kann sich diese Präparate relativ sag ich jetzt mal, amerikanische Stores online bestellen.

00:29:08: Welche Rolle spielt das Ganze jetzt eben bei der menopausalen Therapie?

00:29:13: Und vielleicht auch nochmal ganz kurz Sie haben es vorhin so schön erklärt die Zusammenhänge, die hormonellen Zusammenhängen.

00:29:18: und wie wirkt sich das dann schlussendlich auf den östrogenhaushalt oder gegebenenfalls auch Brogues d'Aronhaushal aus?

00:29:24: Ich gebe mir davon aus eher auf den Östrogenhaus halt.

00:29:26: aber das werden sie uns gleich noch erklären.

00:29:29: und vielleicht danach weil sie eben vorhin erklärt haben, ihr Vater hat eben als erster Apotheker in Österreich Melatonin importiert.

00:29:37: Dass Sie vielleicht dazu auch noch was sagen?

00:29:40: Weil beim Melatoninen so weit informiert bin, haben Sie ja nicht nur die Melatoninkapseln in verschiedensten Dosierungen in Ihrer Apotheke aber sind glaube ich relativ... Also kennen sich im Bereich Melatonine sehr gut aus.

00:29:53: einerseits betreffend jetzt Minupause Frauen.

00:29:57: Generell Schlafstörungen natürlich auch, aber sie arbeiten ja mit Schlaflabor zusammen bzw.

00:30:02: Schlafkliniken glaube ich wenn mir das alles täuscht.

00:30:05: Aber wie gesagt fangen wir vielleicht mal zunächst an mit den DEA-Kapseln oder auch Supositorien.

00:30:10: was steckt da genau dahinter?

00:30:12: Ja also der DEA.

00:30:14: Dehydroepianzosteron ist eine körpereigene substanz die im laufe des biosyntese weges ein vorläufer stoff von den östra diolen oder estriolen und vom testosteron ist.

00:30:32: das heißt wird im biosyndese weg.

00:30:35: fangen wir sozusagen an mit kolisterin zu prägnen lohn ausprägenden lohn über zwischenstufen zu dehydroepandosterone also dhaa und daraus dann eben die Oestrogene und Testosterone.

00:30:50: Oder umgekehrt Testosteron oder die Oesterogene, weil das kann sich ja umwandeln.

00:30:56: Das ist auch sozusagen der Ansatzpunkt von DHRA.

00:31:00: DHRA ist selbst intrinsisch androgenwirksam aber in viel geringerem Ausmaß als Testosteroen.

00:31:08: Das heißt wir haben eine Substanz, die zwar an den androgen Rezeptoren wirkt, und Testosteron selbst.

00:31:18: Darf ich ganz kurz unterbrechen?

00:31:19: Und dann prägnender Lohn?

00:31:21: ist er noch mal davor?

00:31:22: oder haben Sie erklärt, ist es dann nochmal weniger wirksam?

00:31:25: Ja, grundsätzlich wird so eine starke, antrogerne Wirkung nicht beschrieben, das Richtige.

00:31:33: Also es ist sozusagen ein Vorläuferstoff dieser beiden Hormone was auch sozusagen seine Einsatzmöglichkeiten erklärt.

00:31:42: Ursprünglich kam's aus den USA als Lifestylehormon.

00:31:48: Es wurde im Nachgesag, dass es stimmungsaufhellend antriebssteigend und auch grundsätzlich allgemeines Wohlbefinden steigend ist.

00:32:01: Und das lässt sich natürlich auf die leichte Testosteronwirkung zurückführen.

00:32:07: Der Vorteil ist eben, dass nicht wie ein Testosteroon wirkt.

00:32:10: Andererseits wird diese leichte Testeronwirkung natürlich auch in Topping ausgenutzt Und auch die Tatsache, dass wenn ich den Rohstoff also der Grundausgangssubstanz vermehrts zur Verfügung stelle kann.

00:32:21: Ich natürlich über die Körper eigenen Biosyntese wege dann auch mehr Endprodukte als in dem Fall beim Topping wohl das Testosteron selber mit dem Körper herstellen und es ist auch ein bisschen der Trick.

00:32:33: Wenn man DHR gibt, gibt man eben nicht direkt das wirksame Hormon, also Estrogene oder Testosterone sondern eine Vorstufe.

00:32:42: unter Körper kann sich selbst sozusagen die Menge herstellen, die ihr braucht und wenn irgendwo ein Mangel herrscht kann er das leichter herstellen als wenn das Rohmaterial eben nicht da wäre.

00:32:53: Daher schaut man dass mein THIA-Spiegel erzeugt ist auch ganz interessant.

00:32:57: ab dem dreißigsten Lebensjahr sinkt der THIA Spiegel beim Menschen rapide ab und aus dieser Tatsache hat man geschlossen dass das sozusagen das Anti-Aging-Muntermittel wäre.

00:33:13: und wenn man DHA substituiert, dann ist ewiges Leben und Schönheit garantiert.

00:33:21: Es hat sich herausgestellt, dass es leider nicht so ist.

00:33:24: ein bisschen schade aber das war sozusagen ursprünglich das Versprechen.

00:33:29: die Therapie mit DHA hat sich eigentlich in den Jahren sehr stark verschoben.

00:33:35: eine der wichtigsten Anwendungen von DHA heute In eher höheren Tossierungen ist die Fruchtbarkeitsbehandlung.

00:33:43: Hier gibt es sehr gute Studien, Professor Gleicher in den USA und auch einige Ärzte in Europa haben da sehr intensiv entwickelt das DHA, die Früchtbarkeit der Frau fördert.

00:33:58: hier gibt man dann also grundsätzlich Es gibt auch andere Protokolle, aber hier gibt es also messbare Ergebnisse die nicht immer bis ins letzte molekuliale Detail erklärt sind.

00:34:17: Aber es lässt sich einfach feststellen dass bei THA-Gabe eine bessere Fruchtbarkeit feststeht und das ist jetzt sicher der Hauptmarkt.

00:34:27: da sagen wir mal Anti Aging Markt ist ein bisschen zurückgegangen Und die DHA hat tatsächlich auch eine stimmungsaufhellende Wirkung, gerade bei Frauen.

00:34:40: Bei Männern ist das nicht so stark feststellbar was sich irgendwie aus der Testosteron-Wirkung erklären lässt.

00:34:46: Das ist auch Studien hinterlegt und es gilt neben den amerikanischen Studierungen sogar als antidepressiv um dritter Wahl Also sogar soweit wird das gesehen.

00:34:55: Insgesamt ist allerdings die Dha-Wirkung auf die allgemeine Auf das allgemeine Wohl befindet uns weiter, dass Studienmäßig nicht hundert Prozent belegt.

00:35:08: Wir können es nur empirisch sagen, dass Herrschaften die DHA nehmen.

00:35:13: Also Zitat einer lieben Kundin... Wenn das mein Mann nicht nimmt dann ist er immer nur grantig!

00:35:21: Und da sind immer so Beobachtungen, die sagen uns halt dass das was in der Theorie und im Paper steht dann auch in der Natur stimmt.

00:35:28: Das sind für mich sehr wichtige Rückmeldungen weil ... Dann weiß man dass das durchaus nicht nur in der Studie oder der Arbeitetour sondern auch bei der Bevölkerung ankommt.

00:35:40: Das ist sicher schon ein Thema.

00:35:43: Das wäre zu THIA zu sagen Es wird auch heute eben verwendet, wenn Hormonspiegel gering sind, weibliche oder männliche und dann möchte die sanft steigern.

00:35:55: Dann nimmt man wieder Prägnonolone oder DHA, wobei DHA selber schon ein bisschen stärker wirksam ist.

00:36:01: Jetzt hat Ihnen eine Frage und zwar wie ist es zum Beispiel jetzt angenommen?

00:36:04: Man sagt ja immer Männer, die z.B.

00:36:06: testosterone substituieren aber in jungen Jahren negativer Feedbackmechanismus nach dem Sinne des Testosterones wieder absetzen.

00:36:14: Kann es eben sein, dass der Körper generell auch weniger Testosteron produziert danach?

00:36:19: Wie ist das bei den Hormontherapien in der Menopause.

00:36:22: Ist es da nicht mehr der Fall?

00:36:24: Ist dieser Feedback-Mechanismus da kein Thema mehr?

00:36:27: Ist es ausgeschalten?

00:36:28: Das

00:36:29: ist eine gute Frage!

00:36:31: Es ist ja so, dass das Problem bei der Menopause ist, dass die natürliche Produktion sehr stark zurückgeht.

00:36:36: also die Ovarien stellen ihre Hormonenproduktionen mehr oder minder ein.

00:36:40: Nicht vollständig aber ziemlich... ziemlich gründlich.

00:36:45: Und da ist ja auch nicht zu erwarten, dass das wiederkommt.

00:36:49: Es ist nur offensichtlich so, dass sich der Rest des Körpers... Offensichtlich ist es so drei vier Jahre.

00:36:55: meistens merke ich, dass man die Damen dann eben Zepfeln oder Saal oder so weiter nicht mehr kaufen.

00:37:00: Manche machen das weiter aber nicht alle stellt sich der Körper auf diese geringere Dosis ein und die Regularien werden so eingestellt, dass mal sozusagen mit einer geringeren Dosis aus kommt Wie das jetzt speziell bei Toppingmissbrauchern, dass es daran ist da bin ich nicht ganz so informiert.

00:37:18: Ich kann das jetzt von der weiblichen Sicht sagen einfach aus dem was mir in der apotheke begegnet dass die leute sagen ja Also der Übergang war schrecklich.

00:37:26: Da war ich sehr froh dass ich das nehmen konnte.

00:37:28: und Jetzt geht's.

00:37:29: und also das heißt Es muss da eben regulatoren geben die sagen Die Rezeptoren werden jetzt entweder sensibler oder Also, wie das der Mechanismus genau ist im Molekular wäre sehr interessant.

00:37:42: Habe ich mich aber noch nicht so damit beschäftigt?

00:37:43: Das war jetzt nur eine Zwischenfrage!

00:37:44: Ja also das wär ein interessantes Thema.

00:37:47: Aber erfahrungsgemäß kann ich sagen dass nach ein paar Jahren fügt sich der Körper sozusagen in die neue Situation und die Damen setzen dann meistens langsam diese Hormonpräparate ab und kommen dann auch sehr gut zurecht.

00:38:01: Dann nur kurz zum Melatonin.

00:38:04: Sie stellen eben Melatoninkapsel in verschiedenen Stärken auch her.

00:38:09: Schlafprobleme sind ja häufige Beschwerde, vielleicht weiß nicht ob sie noch irgendwas zu Melatoninen spezifisch sagen wollen oder ob sie sagen mal eigentlich ihr selbst erklärt.

00:38:17: immerhin wir wissen alle dass es das Hormon ist was in der Zirbeltrüse normalerweise hergestellt wird und da anscheinend vor allem wie gesagt was Einschlafsstörungen betrifft die Substitution auf jeden Fall hilfreich sein kann.

00:38:29: Gibt es da noch irgendwas, wo Sie sagen ergänzend?

00:38:31: Oder was sagen Sie jetzt wenn eine Kundin irgendwie neugieriger ist, was das Thema betrifft in Verbindung auf Beschwerden einer Menopause.

00:38:38: Gibt's dann noch etwas, was sie sagen

00:38:39: möchten?".

00:38:40: Also das Hormon Melatonin ist kein Sexualhormon muss man gleich dazusagen.

00:38:45: eben wie gesagt wird er eine Zwiebeltrüse erstellt.

00:38:47: und ist das Hrmon, dass ihn säuge Tier den Schlaf nach Rhythmus steuert zum Beispiel auch dem Winterschlaf.

00:38:55: bei Tieren die das tun machen wir ja eher nicht.

00:38:59: Aber da ist es eben sehr potent, um diese Wachschlafphasen schön zu rhythmisieren und ist eigentlich ein recht gutes Mittel.

00:39:08: Um ohne mit klassischen Betäubungsmitteln einen guten Effekt zu erzielen wird dann oft in Kombination mit pflanzlichen Wirkstoffen eingesetzt in der Stärke bis zwei Milligramm.

00:39:27: Und da gibt es gute Rückmeldungen, also es gibt ja auch einen Health Claim als Nahrungsergänzungsmittel für Chatleg.

00:39:34: Also das heißt, dass ist ja dann auch wissenschaftlich belegt.

00:39:39: Höhere Melatonin-Dosen sind manchmal nötig gewesen aber dann eben Sache des Arztes um diese Wachschlafphase und Rhythmus gut zu rhythmisieren.

00:39:51: Da haben wir sehr gute Erfahrungen.

00:39:55: Auch in der Menopause gibt auch verschiedene Anwendungen, also Klassiker sind die Kapseln.

00:40:00: Mittlerweile gibt es ja diese Gummis, die sind sehr beliebt, die man magistral zwar herstellen könnte aber das zahlt sich fast nicht aus.

00:40:08: Die man eben dann industriell hat und natürlich sehr viel Präparate mit Kombinationen, wo durchaus sehr interessante Sachen dabei sind.

00:40:16: Es gibt ja auch schon retardierte Melatonine Wo ich allerdings schon gehört habe dass es da so was wie ein Hangover gibt.

00:40:22: Also das berichten Patienten bei retardierten Melatoninen Und zum Beispiel als Präform halte ich für eine sehr gute Form, weil wir hier Fürstpass-Effekt in der Leber ein bisschen ausschalten.

00:40:34: Das wird über die Mundschleimhaut aufgenommen und ist gerade am Abend oder Nacht zum Durchschlafen sehr interessante Anwendung aber das Sie sehen mittlerweile breit bekannt.

00:40:43: Interessant ist die Anwendungen bei Krebs in hohen Dosen also bis zu dreißig Milligramm oder höher.

00:40:50: Den genauen Mechanismus kann ich Ihnen jetzt dazu nicht sagen, aber es wird von einigen Ärzten experimentell angewendet Und ich dürfte mit der antioxidativen Eigenschaft von Militonin eine Rolle spielen.

00:41:03: Also zusätzlich zur gängigen Therapie?

00:41:05: Zusätzlich selbstverständlich, ja.

00:41:07: Und

00:41:07: dann einfach für die Schlafstörungen während der Therapie oder nach... Nein

00:41:10: das geht so um offensichtlich Oxidationsprozesse oder ähnliches also nicht für den Schlaf.

00:41:16: Ich wollte nur kann sagen da gibt es ein ganz anderer Anwendungsschiene und natürlich zusätzlich zu normalen Therapien also begleitend dass ist auch klar Und muss natürlich vom Arzt verschrieben werden, wenn das bis zu dreißig Millikum hinaufgeht.

00:41:27: Früher hat sich mein Geist Melatonin keine Nebenwirkungen.

00:41:30: In neuerer Zeit gibt es allerdings tatsächlich Studien, dass bei Langzeitanwendung eine kardiologische Wirkung zu erwarten ist und dies sollte man durchaus beachten.

00:41:39: also Menschen mit Einschreckung der Leber-Nierenfunktionen oder Autoimmunkten, Erkrankungen oder Auffahrmitkinderwunsch, schwanger an stillenden sollten wir Melatoninen eigentlich nicht verschreiben Und man sollte auch schauen, dass das keine Langzeitanwirkung wird.

00:41:54: Weil da gibt es tatsächlich Hinweise darauf, dass es eine kardiologische Auswirkung hat.

00:41:59: Das vielleicht zum Melatonin weil sie ja eben in Österreich jahrelang Bein hat als Arzneimittel gegolten hat.

00:42:05: durch diesen Hörfkleben bei der EU müssen wir davon ausgehen, dass die EU es also Nahrungsergänzungsmittel sieht bis zu einer gewissen Dosis aber... Es ist in guten Händen in der Apotheke bei den Fachleutenviertzehn Einmittel, auch wenn es seine geringe Dosis vielleicht als Nahrungsgegenzugsmittel zugelassen ist.

00:42:25: Da würden wir jetzt zum Beispiel dazu noch einfach ein L-Trophtophan ist ja sowas... also wo ich sage das ist ja auch förderte Adysynthese von Serotonin, Dopamin und ich glaube auch Mellatoninin.

00:42:35: alles täuscht oder?

00:42:36: Ja

00:42:36: aber da ist der wesentliche Punkt eben der Vorläuferstoff von Serotonin, L-trophtophan Also für Vorläufer, der selbst auch hingängig ist während Serotonin das ja die Bluthirnschranke nicht überwinden kann.

00:42:49: Ist es ein Trick?

00:42:50: Eldruckte fahren, Phenylalanin vorläufe von Serotoninen und als solche habe ich da gute Rückmeldungen, dass das tatsächlich auch wirkt.

00:42:58: Da sind wir beim Thema DHA Vorläuferstoff vergeben um einen Zielmolekül im Körper zu erreichen.

00:43:04: Genau hat man durch einen anderen Zweck in dem Fall eher die Stimmungsaufhellung.

00:43:06: sage jetzt mal genau.

00:43:09: Und jetzt meine abschließende Frage, weil man ja doch viele zuhört.

00:43:13: Teilweise auch in Apotheken angeschrieben aber auch natürlich in den Medien in aller Munde das Thema bioedente Hormone.

00:43:21: Ich kenne Ihre Meinung dazu schon, aber bitte erklären Sie es nur mal allen Zuhörerinnen und Zuhäuerern.

00:43:27: was hat's damit auf sich?

00:43:29: Was ist das Missverständliche an diesem Begriff?

00:43:31: Ja die bioedenten Hormones sind ein Schlagwort, das sehr häufig verwendet wird wo auch oft Wert darauf gelegt, dass bio-idente Hormone verwendet werden.

00:43:41: Dazu muss man den Begriff selbst erklären.

00:43:43: Bio-ident bedeutet hier im chemischen Sinne nichts anderes als das.

00:43:48: die Hormonen, die wir einsetzen – egal wie sie hergestellt sind -, dieselbe chemische Struktur haben mit die Harmone, die der Körper selbst herstellt.

00:43:57: Also die Säugetierehormone eben Testosteron, Oestriol, Estrol.

00:44:08: Also alle diese Hormone sind dann bioident, wenn sie dieselbe chemische Struktur haben.

00:44:13: Unabhängig und jetzt ist das der springende Punkt von der Quelle aus der Sie gewonnen werden.

00:44:19: Es gibt jetzt sehr unterschiedliche Quellen wie man Hormonen heute synthesiert.

00:44:23: also heute gibt es eigentlich nur noch eine Quelle.

00:44:26: meistens sind Bakterien die Vorläuferstoffe herstellen in einem Bioreaktor und diese Vorläuferstoffe werden dann über Synthese-Schritte zu den jeweiligen Harmonen chemisch synthetisiert, hat also mit Bio in dem Sinn nichts zu tun sondern sind nur dann bio-ident wenn sie eben ident mit den Hormonen sind die wir im Körper tragen.

00:44:46: Oft wird das aber verwechselt und nimmt man das Bio her als einen Herstellungsprozess der Hormone Also zum Beispiel aus Pflanzen gewonnen.

00:44:55: Das gibt es natürlich auch.

00:44:56: Die aus Korea Arten enthalten Vorläuferstoffe Jammswurzel und ähnliche aus denen man ebenso hormone synthetisieren kann und oft wird verwechselt ein pflanzlicher Herkunft des Rohstoffes mit Bioident.

00:45:13: Bioident sagt nichts anderes aus, als dass das Körper eigen gleich ist.

00:45:18: Unabhängig davon ob das jetzt aus dem chemischen Reaktor kommt aus einer Pflanze oder aus einem gentechnisch veränderten Bakterium.

00:45:25: Und

00:45:25: die Frage ist, wenn es z.B.

00:45:26: aus einer pflanze kommt dann ist es ja meistens nicht ident zum körpereigen Hormon?

00:45:31: Oder schon gibt's das vom

00:45:32: Pflanzen?

00:45:32: Ja doch!

00:45:32: Also da nimmt man von der Dioskurea Art Jammswurzel zum Beispiel, nehmen wir diese Vorläuferstoffe und mit sehr genialen Synthesen.

00:45:39: Chemiker freuen sich darüber kann man dann aus dem tatsächlich das Testosteron herstellen, also das bio-idente Testostero.

00:45:46: Okay

00:45:46: aber mit der Vorläufensubstanz und nicht eine Substanz die sozusagen direkt aus der Pflanze gewonnen wird?

00:45:51: Nein!

00:45:52: Das ist eben Säugetierstoffwechsel.

00:45:55: Früher wurden die Hormone ja auch als Säuge-Tieren gewonnen.

00:45:59: Also der harmträchtige Stuten war die Quelle von Oestrogenen.

00:46:05: Das waren aber konjugierte Oestrogene und eben nicht Bio-Ident.

00:46:09: Und hier gab es schon andere Wirkungen.

00:46:11: Es gibt ja auch heute nicht-bioedente Hauptmone, die wir anwenden.

00:46:15: zum Beispiel Tibolon ist nicht bioedent, es ist ein chemisch entdeßisiertes Hormon.

00:46:20: oder Ethnylestradiol in der Pille ist auch nicht Bioedent.

00:46:25: und da gibt's Ärzte, die sagen, die Nicht-Bioedenten Hormone haben unberechenbare Wirkung oder negative Wirkung und nur die Biotenten sind die Guten.

00:46:38: Das kann man natürlich so, als vor allem auch nicht stehen lassen.

00:46:41: Weil wir haben immer bei Hormonen sehr stark wirksame Substanzen egal ob Bioident und Nicht-Bioident die in sehr sehr geringer Dosis sehr starke Wirkung zeigen und auch Nebenwirkungen haben.

00:46:52: Die sind bei Tibiolon da, die sind bei Ethyl Estradiol da, das sind aber auch beim Körper eigenen Bioidenten Testosteron da.

00:47:00: Und es gibt ja die Schule von Ärzten die behaupten also wenn Bio-Idente-Hormone können wir rückhoch dosieren, weil da gibt es keine Schäden.

00:47:09: Da gibt's keine Probleme.

00:47:11: Ich sehe das ein bisschen kritisch.

00:47:12: Da wird ein bisschen ein Geschäft damit gemacht und außerdem wird oft das vermengt.

00:47:18: Da gibts jetzt noch den Begriff der Phyto-Östrogene.

00:47:21: Das ist also ... Phytor heißt pflanzlich.

00:47:24: Östrogenen sind dann östrogene?

00:47:25: Das sind aber keine Östrogenen und schon gar keine bio-Identen Hormonen sondern das sind strukturell ähnliche, räumlich strukturell ähnlichen Substanzen aus Pflanzen die möglicherweise an Rezeptoren eine Wirkung wie ein Oestrogen erzeugen.

00:47:40: Also das wäre jetzt ein Fütto-Oestrogen.

00:47:42: und da gibt es eine Begriffsverwirrung, die selbst Fachleute nicht immer gleich parat haben.

00:47:52: Und es wird ein bisschen das Geschäft gemacht in dem man sagt Bioident ist gut, Bio-Dent ist nicht schlecht aber... Es gilt genau zu sehen, was wir erreichen wollen und mit welchen Mitteln.

00:48:04: Und das ist eine Arzneimittel-Anwendung.

00:48:07: Und als solches ist auch Bioident nicht besser als chemisch synthetisiert oder?

00:48:12: Also ein nicht bioidentes Derivat so muss man sagen

00:48:15: Ja perfekt!

00:48:16: Vielen Dank Magister Kovarik für das interessante Gespräch und den guten Überblick über die Hormontherapie.

00:48:22: Ich hoffe Ihnen hat es auch Spaß gemacht um hierzu plaudern.

00:48:24: Danke fürs Zuhören.

00:48:26: Ich hoffe, es hat Ihnen gefallen und Sie sind beim nächsten Mal wieder dabei.

00:48:30: Inzwischen können Sie gerne in die Ausgabe zwanzig schauen.

00:48:33: Es geht dieses mal um das Thema Zahngesundheit, krebsinduzierte Minopause Und wie gewohnt alle News rund um Forschung und den Pharma Markt.

00:48:59: Dieser Podcast richtet sich an Fachkreise und dient der Vermittlung von allgemeinem Wissen über pharmazeutische und medizinische Themen.

00:49:07: Es werden keine konkreten Therapieempfehlungen oder individuelle Ratschläge für Leyen gegeben.

00:49:13: Die Inhalte ersetzen keinesfalls den Besuch bei einem Arzt, einer Ärztin oder eine Apothekerin, einem Apothekar.

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