#40 Schlaf und Schlafstörungen

Shownotes

Dieser Podcast wird Ihnen von der österreichischen Ärzte- und Apothekerbank gewidmet. Gründen, finanzieren, digitalisieren. Die Standesbank ist an Ihrer Seite.

Schlafmittel, Melatonin, Schnarchen, Insomnie – häufige Themen, die jede:r Apotheker:in kennt. Die Schlafmedizinerin Dr. Angelika Kugi spricht in dieser Folge über den zentralen Gesundheitsfaktor Schlaf und seinen direkten Einfluss auf Herz, Stoffwechsel und Kognition.

Disclaimer Dieser Podcast richtet sich an Fachkreise und dient der Vermittlung von allgemeinem Wissen über pharmazeutische und medizinische Themen. Es werden keine konkreten Therapieempfehlungen oder individuelle Ratschläge für Laien gegeben. Die Inhalte ersetzen keinesfalls den Besuch bei einem Arzt/einer Ärztin oder einer Apothekerin/einem Apotheker.

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00:00:04: Dieser Podcast wird Ihnen von der Österreichischen Ärzte- und Apotheker Bank gewidmet.

00:00:09: Gründen finanzieren, digitalisieren – die Standesbank ist an Ihrer Seite!

00:00:16: Schlafen Sie gut?

00:00:18: Die meisten Menschen würden spontan sagen Naja es geht.

00:00:22: Dabei ist Schlaf ein zentraler Gesundheitsfaktor mit direktem Einfluss auf Herz Stoffwechsel und Kognition.

00:00:30: In dieser Folge von ÖAZ im Ohr haben wir eine Expertin der Schlafmedizin eingeladen, die täglich sieht was passiert wenn wir zu wenig oder schlecht schlafen – und die Antworten hat, die vielleicht den ein oder anderen überraschen werden!

00:00:47: Und damit herzlich willkommen zur Folge Vierzig von ÖAAZ im OHR.

00:01:05: Liebe Zuhörerinnen und Zuhörer Herzlich willkommen zu einer neuen Folge von ÖRZ im Ohr.

00:01:11: Heute tritt sich alles um ein Thema, das uns alle betrifft – oft unterschätzt wird unser Schlaf!

00:01:16: Was zeichnet guten Schlaf eigentlich aus?

00:01:18: Welche Schlafstörungen sind besonders häufig und wie sind Schlafmittel aus medizinischer Sicht einzuordnen?

00:01:24: Über diese und weitere Fragen spreche ich heute mit meinem Gast Frau Dr.

00:01:28: Angelika

00:01:28: Kugi.

00:01:29: Sie ist Oberärztin am LKH Vildach im Schlaflabor und Präsidentin der österreichischen Gesellschaft für Schlafmedizin- und Schlafforschung.

00:01:37: Frau Dr.

00:01:38: Kugy, herzlich willkommen!

00:01:40: Herzlich Willkommen!

00:01:41: Danke für die lieben einleitenden Worte.

00:01:44: Sehr gerne – ich freue mich, dass sie hier sind.

00:01:46: Was bedeutet guter

00:01:47: Schlaf?

00:01:48: Wie wird Schlaf als Gesundheitsfaktor aus Ihrer Sicht gesehen?

00:01:53: Guter Schlaf soll erholsam sein.

00:01:56: Der soll uns so für den nächsten Tag vorbereiten, dass wir den Anforderungen, die an uns gestellt werden einfach das wieder erledigen können.

00:02:04: Das also ein guter Schlaf ist ein nachholsamer Schlaf!

00:02:07: Wir sollten am nächsten Tag ausgeschlafen sein nicht schläfrig, nicht müde und erholt.

00:02:13: Das heißt, es geht gar nicht zu sehr um die Dauer des Schlafs?

00:02:18: Gerade in letzter Zeit gibt es auch ganz viele neue Erkenntnisse wieder.

00:02:22: Die Dauer schleift man kurz, schläft man lange.

00:02:25: Prinzipiell weiß man heute aus recht aktuellen und guten Daten, dass eine Schlafzeit von sieben Stunden im Durchschnitt an und für sich nicht unterschritten werden sollte.

00:02:35: Erzeitlang hat man immer gesagt, es gibt so Langschlefer- und Kurzschläfer alles was zwischen sechs und neun Stunden ist ist halbwegs in Ordnung.

00:02:44: Es gibt jetzt ganz eben, wie ich gerade gesagt habe, neue Daten aus dem UK von so Riesigen, die haben so riesige Biobanks epidemiologische Daten, die zeigen dass eine Schlafzeit von sieben Stunden im Durchschnitt nicht unterschritten werden sollte weil ansonsten das Risiko für einen früheren Tod und zwar tot jeglicher Ursache und kardivaskulären Tod erhöht ist.

00:03:07: Das klingt ja durchaus drastisch.

00:03:10: Das heißt ab wann wird schlafmedizinisch relevant?

00:03:13: Na ja, schlaf medizinisch.

00:03:14: womit haben wir zu tun.

00:03:16: Wir kennen mittlerweile um die hundert Schlafstörungen Das heißt, Leute die uns aufsuchen.

00:03:21: oder wenn ich einmal vom Schlaflabor spreche gibt es eine Filterfunktion.

00:03:25: Der kommt ja nicht einfach jeder der sagt oh ich schlafe jetzt mal schlecht warum auch immer in den Schlaflabore sondern wir bekommen Zuweisungen.

00:03:32: ganz konkret wenn jemand zum Beispiel zu den häufigsten Schlafstörungen überhaupt und auch im Schlafler war sehr viel mit diesen Patienten zu tun haben wir mit Schlafatemstörung.

00:03:43: Das ist das, was der Leie so unter den unregelmäßigen Schnacher versteht.

00:03:47: Kennwort obstruktive Schlafabnoe.

00:03:50: Da gibt es aber noch viel mehr am Schlafatmestörungen.

00:03:54: Leute, die gewisse Erkrankungen haben Muskel erkranken wir auch immer weil im Schlaf ruht ja der Großteil unserer Muskulatur und da kann schon sein dass man auch zu flach atmet Ja und dadurch zu wenig Sauerstoff aufnimmt zu wenig Kohlendioxid abgibt.

00:04:09: Aber eine der häufigsten Schlafstörungen ist sicherlich obstruktive Schlafabnoe, das unregelmäßige Schnachen.

00:04:16: Aber es gibt noch ganz viele andere Schlafstörungen wie unruhige Peine, wie vor allem das was man unter Insumnie versteht.

00:04:24: Insumnie heißt nicht der holsamer Schlaf.

00:04:27: Das heisst, viele Schlafsteuerungen sind auch angelernt weil wenn die Leute haben Probleme sei es privater Natur, wirtschaftlicher Natur Es entsteht dann ein teufelskreis Bett gehen, weil sie angespannt sind.

00:04:40: Sie fürchten sich, dass sie wieder nicht richtig durchschlafen, sind am nächsten Tag wieder unausgeschlafen und diese Art von Schlafstörungen – wenn man so will fast wie eine angelernte Schlafsterung – nennt sich psychophysiologische Insomnie.

00:04:57: Und da sind ganz viele Patienten die das betrifft und die primäre Therapie in dem Fall wäre eigentlich eine kognitive Verhaltenstherapie.

00:05:05: Das heißt, Anleitungen, was sie tun müssen.

00:05:09: Das wird so als Entspannungsort gesehen werden.

00:05:12: Entspanungsübungen erlernen die brauchen nur in wirklich seltenem Fall wenn das chronisch ist.

00:05:18: vielleicht haben wir vorübergehend auch eine medikamentöse Unterstützung.

00:05:22: also das ist jetzt noch ein kleiner Einblick.

00:05:24: es gibt Bewegungsstörungen im Schlaf.

00:05:27: Es gibt bei den Kindern, wie wir es vor allem bei dem Kindern häufig sehen, diesen Nachtschreck.

00:05:31: Wer selber kindert hat das vielleicht schon gesehen.

00:05:34: oder die Schlafwandeln in Somnabolismus sind dann häufig.

00:05:38: so bewegen steuern im Schlaf, die im Kinder- und Jugendlichenalter viel häufiger sind.

00:05:44: Das heißt er begegnet ihnen wirklich eine große Vielzahl an Schlafstörungen?

00:05:48: Sehr

00:05:48: sehr interdisziplinäres Fach korrekt ja!

00:05:52: Wenn wir vielleicht mal so von diesen leichten Schlafstörungen starten, welche Rolle spielen denn da Schlafhygiene und diese Dinge?

00:06:00: Schlaf Hygiene

00:06:01: spielt natürlich eine ganz große Rolle.

00:06:02: Wie ich jetzt ja auch gerade gesagt habe, man grübelt, man kann nicht einschlafen, es entwickelt sich sogar ein Teufelskreis – das Bett ist schon fast negativ behaftet.

00:06:12: Schlaf hygiene Richtlinien sind welche!

00:06:15: Man sollte vor allem wenn man empfindlich darauf ist….

00:06:19: sechs bis acht Stunden vor dem Zubett gehen zum Beispiel, das weiß auch jederlei keine koffienhaltigen Getränke zu sich nehmen.

00:06:27: Es gibt Leute die trinken um neun Uhr auch ihren Espresso am Abend.

00:06:31: aber wenn man merkt es ja selber, dass sie so ganz wesentlich immer gleiche Einschlafritual haben schauen ruhig ist, dass es vor allem auch dunkel ist.

00:06:43: Die Lichtverschmutzung spielt da zunehmend größere Thematik weil wir wissen das in unserer westlichen Welt wir immer mehr Licht haben und deshalb wirklich das Wort Lichtverschwitzung wichtig ist.

00:06:53: Kinder junglich am Abend immer von Handy die sind dann noch empfänglicher dafür natürlich auch wie Erwachsene die am Handy sind die Lichtquellen und das stört quasi ja die Produktion von uns an wenn man so will schlafen fördernden Hormon, dass wir selbst in unseren Gehirn in der Zierbetruse produzieren vom Melatonin.

00:07:12: Weil das wird nur produziert wenn es finster ist, wenn also kein Licht auf die Retina trifft.

00:07:18: Also das wäre auch wichtig.

00:07:20: Einschlafrituale, wenn man Probleme hat eben am Abend kurz vorm zu Bett gehen sollte man auch nicht massiven Sport machen.

00:07:28: Wenn man Schlafstörungen hat natürlich sonst ist es egal weil das eher unserem Sympathikus aktiviert.

00:07:35: Also das werden so eben Rituale einführen.

00:07:39: Dann gibt es auch schon einige Kollegen, die – da höre ich eigentlich auch dazu – die sagen wenn man dann schon einmal Schwierigkeiten hat soll man nicht im Bett liegen bleiben und krampfhaft versuchen einzuschlafen weil alles was ich krampfwaffe versuche wird nicht!

00:07:55: nicht passieren.

00:07:56: Ja, wenn man jetzt nach frei nach Viktor Frankl spricht, Paradoxintention müsste man sagen im Bettling und sagen ich will auf keinen Fall einschlafen!

00:08:05: Ich darf nicht einschrafen.

00:08:06: Also man muss das Stress behaftete natürlich wegnehmen.

00:08:10: Das heißt diese sagen wir mal allgemeinen Tipps die man immer so hört und liest haben auch wirklich eine Begründung?

00:08:15: Haben ja natürlich eine BeGründung.

00:08:17: Warme Milch, Honig was auch immer jemand verträgt halt nur keinen Koffee inhaltigen Kaffee.

00:08:23: Zum Thema Lifestyle vielleicht noch.

00:08:25: Es gibt ja immer mehr diese Uhren, wearables wo alles getrackt wird was man so tracken kann unter anderem dem Schlaf.

00:08:32: macht das Sinn?

00:08:35: Ja wir hatten ja jetzt gerade unsere Jahrestagung der österreichischen schlafenlizinischen Gesellschaft bei uns in Villach Und da gab es natürlich auch darüber einen Blog und das ist ja in den letzten ein, zwei Jahren ganz an Vogue diese Variables.

00:08:49: Und immer mehr Leute tracken so sehr ihren Schlaf dass das natürlich wieder extrem Stress behaftet für sie ist.

00:08:55: Man muss danach aufpassen.

00:08:56: Es gibt schon den Begriff jetzt zum Beispiel der Orthosomnie.

00:09:00: Die sind Leute die vor lauter Stress Dass die Uhr funktioniert, dass sie ausreichend schlafen.

00:09:04: In der Früh checken Sie als erstes wie viel Tiefschlaf Wie viele Leichtschlaf?

00:09:08: Wieviel Traumschlaf hatte ich gehabt?

00:09:10: die Uhren sind doch vielfach gar nicht so schlecht im Erkennen dieser Funktionen.

00:09:15: Also sicherlich haben sie ja Begründung, sind nicht schlecht aber wenn man sich zu sehr darauf kapriziert das ist das gleiche wie es die Orthorexie gibt dass ich nur Angst habe, dass ich nun mal das gesunde ist.

00:09:26: Gibt's auch die Orthosomnie?

00:09:27: Dass ich nur noch meinen Schlaftreck und Angst hab.

00:09:29: ma um Gottes Willen!

00:09:30: Jetzt habe ich weniger geschlafen jetzt werde ich den ganzen Tag müde sein.

00:09:34: Aber diese Variables haben schon auch zunehmend eine Bedeutung weil Sie Großteil ist den Schlaf relativ gut.

00:09:41: Dreckendiefschlaf wird meistens eher zu viel darin gesehen, aber im Großen und Ganzen haben sie eine Bedeutung und man darf natürlich nicht übersehen dass man mit diesen Variables den Schlafen ja über Tage wochen Monate Jahre verfolgen kann während wir im Schlaflabor normalerweise ein oder zwei Nächte je nachdem wie wir das organisiert haben den schlaf ganz genau beurteilen.

00:10:04: Ja, das heißt wenn Patienten-Patientinnen sozusagen mit ihren Selbstaufzeichnungen kommen dann ist es durchaus auch was man ernst nehmen

00:10:10: kann.

00:10:10: Was man ernst nimmt?

00:10:11: Korrekt ja!

00:10:12: Es gibt mittlerweile ja auch zwei dieser Variables dieser Ohren die sogar medizinisch anerkannt sind eine Schlafabnoe Atmosetzer zu rekrutieren.

00:10:22: natürlich würden wir immer genau einen Amnesem machen und da weiterführende Untersuchung.

00:10:27: aber genauso wie zum Beispiel beim Erkennen vom Vorhofflimmern diese Variables schon sehr etabliert sind kommt es auch, spielen Sie wirklich zunehmend eine Rolle in der Schlafmedizin und man kann sich dem nicht verwehren.

00:10:41: Die Frage ist natürlich immer wer soll das alles auswerten?

00:10:45: Ja weil wir können natürlich jetzt eine immense Patientenflut, die dann kommen und Gespräche wollen also das ist dann.

00:10:50: letztendlich happert's dann oft auch daran wer schaut sich diese Daten genau medizinisch wissenschaftlich an?

00:10:56: dafür brauchen wir ja auch Zeit.

00:10:58: aber wir nehmen das natürlich ernst.

00:11:01: Wie ist der normalerweise der Vorgang, wenn jemand jetzt kommt mit Schlafstörungen dann wahrscheinlich zuerst zum Hausarzt?

00:11:08: Genau.

00:11:09: Das Wesentliche ist immer, dass er zuerst mit dem Haushalt seine Schlafsteuerung bespricht.

00:11:13: Es ist eine Einschlafstörung, eine Durchschlafstöhrung, Schnacht.

00:11:17: jemals hat jemand unruhige Beine.

00:11:20: und wenn es z.B.

00:11:21: jetzt verdacht auf diese Schlafatmestörungen gibt, auf die Schlafabnoe gibt, dann ist es zumindest im Österreich so das Im Ersterlinie Lungenfachärzt, der aber nicht nur so Voruntersuchungsgeräte haben.

00:11:35: Man nimmt das eben ein abnohes Screening.

00:11:38: Das bekommt dann der Patient nach Hause.

00:11:40: Die messen die Sauerstoffsättigung den Atemfluss Brust- und Bauchbewegungen, Schnachgeräusche unter Puls.

00:11:49: Und dadurch kann dann sagt er quasi der Lungenfahrts in dem Fall schon okay das dürfte jetzt eine höhergradige Schlafabnur sein.

00:11:57: ich verweise es ja mal weiter ins Schlaflabor.

00:12:00: also es gibt schon.

00:12:01: es muss natürlich ein gewisses Selektion geben weil wir haben halt dieses Nadel über Schlafflabor.

00:12:06: auch hier tut sich sehr viel in den letzten Monaten und Jahren weil man immer mehr bessere ambulante Diagnostik hat und auch mit einer guten ambulanten Diagnastik oft schon gerade bei Schlafatemstörungen eine eindeutige Diagnose liefern kann.

00:12:24: Wichtig ist immer, dass man – ich glaube wichtig ist das der, der halt diese Geräte auswertet, dass er halt eine entsprechende schlafmedizinische Ausbildung hat und sich gut auskennt.

00:12:34: Und dann muss man den Patienten weiterführen, mit ihm besprechen welche Therapiemöglichkeiten kommen in Frage Begleiterkrankungen usw..

00:12:43: Sie haben ja beim APO-Kongress im November in Wien auch sehr spannend über die obstruktive Schlafabneue schon einen Vortrag gehalten.

00:12:51: Vielleicht können sie hier kurz für uns noch ein bisschen die Krankheit umreißen?

00:12:55: Also wie gesagt, sehr häufig.

00:12:57: Typische Symptome sind Schnachen und zwar unregelmäßige Schnachen.

00:13:02: Männer häufiger betroffen als Frauen, aber Frauen holen mit dem Wechseljahr eindeutig auf und die werden dann auch oft verkannt.

00:13:12: Das ist eine ganz wesentliche Botschaft, die ich immer wieder rüber bekommen will.

00:13:16: Die Leute schnachen unregelmäßig das heißt der Schlund geht in danach zu, die Leute haben Atmaussetzer, der Körper ist schlecht mit Sauerstoff versorgt.

00:13:27: Eine Folge dieser Erkrankung ist natürlich dass der Schlaf für viele Patienten, aber nicht für alle.

00:13:34: Auch dann letztendlich als sehr unerholsam empfunden wird und die Leute sind tagesmüde, sind schläfrig.

00:13:41: Wasser war gerade bei den Schlafatemstörungen und bei diesen Atmosetzern mit diesem immer wiederkehrenden Sauerstoffabfällen so wichtig ist.

00:13:50: Die bedingen auch ein deutlich erhöhtes Risiko für Herz-Kreislauferkrankungen – für hohen Blutdruck!

00:13:58: Die obstruktive Schlafabnoe ist der wichtigste auslöse Faktor für einen, weiß man einen Grund für einen erhöhten Blutdruck.

00:14:05: Sind Leute die dann vor allem in der Nacht sehr hohen Blut druck haben?

00:14:08: Weil gerade in der nacht ist der Körper ja im Stress durch die Atmaussetzer aber auch Herzrhythmusstörungen, gerade das Vorhofflimmern, aber auch bedingt durch diese Sauerstoffabfälle Das entstehen von Gefissverkalkungen, also Schlaganfallgefahr, Herzinfarktgefahr ist höher.

00:14:25: Auch Herzschwäche auch Zuckererkrankung letztendlich weil Stress bedeutet ja Zuckerbereitstellung und wenn der Körper die ganze Nacht durch die Atmosetzer im massiven Stress ist dann sind das oft auch Diabetiker.

00:14:39: die sind zum Beispiel in der Nacht gar nicht einstrebbar da haben sie immer so hohe Blutzuckerwerte.

00:14:44: Also selbst dann sollte man auch eine Schlafabnoe denken.

00:14:49: Und wie gesagt ganz ein großes, vor allem ich habe mich dann auch in den letzten Jahren damit beschäftigt ist das Gender-Thema gerade auch bei Schlafatemstörungen.

00:14:58: Frauen bekommen vor allem im Wechsel diese Schlafapnoe und die werden dann häufig verkannt.

00:15:03: Die sind oft gar nicht typisch stark übergewichtig sondern das Unterkiefer zum Beispiel relativ weit hinten, ein bisschen eine Eigung zum Doppelkind.

00:15:11: der Schlund ist eng Und gerade diese Patientinnen werden dann oft abgedannt, ja jetzt ist sie im Wechsel.

00:15:18: Jetzt hat sie, ja, jetzt schläft sie schlecht und die Frauen klagen auch über andere Symptome.

00:15:23: Die klagen eher über Durchschlafstörungen und nicht über die massive Tagesschläfrigkeit.

00:15:29: Ja?

00:15:29: Und die reden ja auch weniger über Schnachen weil Schnachen ist ja, wie ich immer sage, nicht sexy.

00:15:34: Während hingegen mit den Männern gehen oft die Frauen mit zum Arzt und die sagen dann jetzt musst du sagen, du schnachst so!

00:15:40: Bei den Frauen, die gehen ihr alleine.

00:15:42: Das sagt dann der Mann mit meiner Frau Schnacht.

00:15:45: Also bei Frauen werden diese Schlafatemstörungen häufig nicht erkannt und nicht diagnostiziert.

00:15:52: Und wenn sie diagnostiziert werden, werden sie auch weniger häufig therapiert weil einfach die Art der Schlaf-Atemstörung ein bisschen anders ausschaut oder weil Die Aufzeichnung zum Beispiel in der Nacht im Schlaflabor zu wenig oder keinen Traumschlaf hatte.

00:16:08: und da ist wieder ganz wichtig Dieser Traumschlaf gibt es der Artenaussetzer oder nicht?

00:16:13: und gerade Frauen haben diese Traumschlafosa, wie wir sie nennen.

00:16:17: Und die ist wiederum ganz besonders schlecht für das Entstehen von Herz-Kreislauferkrankungen beziehungsweise von Einbußen auch auf der kognitiven Ebene.

00:16:27: damit meine ich Gedächtnisstörungen.

00:16:30: Damit ich das aber erkennen muss die Patientin in dieser Diagnose Nacht auch ausreichend schlafen langen Traumschlaf haben.

00:16:39: Und wenn sie das schlecht tut, weil die Umgebung halt gerade anders ist, daran muss man einfach denken und dafür versuchen wir halt auch Erwernes zunehmend zu schaffen als Schlafmediziner.

00:16:51: Das heißt dann auch für Apothekerinnen?

00:16:52: Apothekers gut ein bisschen hellhörig?

00:16:55: Ja!

00:16:55: zu bleiben.

00:16:56: Genau, wenn jemand schnacht und gerade Frauen und ja die holen sich dann halt wieder vielleicht ein Schlafmittel ab, dann bekommen sie vielleicht gerade einen Schlafmittel da sogar eher die Schlafabnahme noch fördert weil es eben zur Relaxation führt.

00:17:09: also das ist schon ein Thema wo man eben auch wirklich hellhörig sein sollte.

00:17:14: Interessant!

00:17:15: Und was die Behandlung betrifft?

00:17:17: Das ist ja vorwiegend diese C-Papmaske oder...

00:17:20: Der goldene Standard Nasele-Übertrucktherapie, das heißt ich blase quasi Luft über die Nase in den Schlunden bleibt offen.

00:17:30: Man schnacht nicht mehr.

00:17:31: also wir machen meistens den der daneben schläft auch glücklich.

00:17:35: man hat keine Atemausätze mehr man ist am nächsten Tag ausgeschlafen.

00:17:39: aber natürlich ist nicht jeder Patient glücklich mit der Therapie.

00:17:43: wichtig ist dass man es richtig einleitet dass das gesamte Equipment dazu schon passt die alleinige Therapie.

00:17:53: Wir haben in den letzten Jahrzehnten in der Schlafmedizin, jetzt gerade was diese Osa, die obstruktive Schlafabneu betrifft einfach gesagt so zäper bis das einzig warre.

00:18:04: es ist nach wie vor der goldenen Standard.

00:18:06: aber wir versuchen und da wird jetzt ganz viel geforscht auch andere Therapien oder auch multimodale Therapiekonzepte aufzugreifen.

00:18:15: eine große Rolle spielt natürlich die HNO.

00:18:18: schauen isst die Nase frei Bei den Kindern zum Beispiel, die schnachen ja auch und schnachen auch unregelmäßig.

00:18:25: Die haben dann aber oft große Mandeln und Adenoide und bei den Kindern ist das dann die Entfernung dieser eigentlich die Therapie ganz wichtig weil sie werden sonst oft verkannt als ADHS-Kinder.

00:18:39: Weil die Kinder sind wiederum wenn sie dann schlecht schlafen, dann sind sie am nächsten Tag der Kaschball, weil sie sich nicht zu konzentrieren können.

00:18:46: Also Zepap, goldener Standard aber HNO ganz ein wichtiger Faktor.

00:18:51: Schauen wir schon die Artenwege aus bis hin zum in letzter Zeit ja sehr propagierten Zungen Schrittmacher der aber wirkliche Rescue Therapie sein sollte.

00:19:02: recht komplizierter Eingriff.

00:19:04: In Amerika wurden natürlich schon sehr, sehr viele dieser Eingriffe gemacht auf der ganzen Welt mittlerweile hundertfünfundzwanzigtausend.

00:19:11: Aber trotzdem ein komplizierter, invasiver Eingriff.

00:19:14: wo man eben mit einer Sonde erkennt Atmet der Patient bewegt sich das Zwerchfell ja oder nein?

00:19:20: und wenn es nicht so ist Wenn ein Atmosetzer detektiert wird dann wird praktisch der Nerv der die Zunge nach vorne zieht, aktiviert und wenn die Zungen nach vorne gezogen wird ist er schlundfrei.

00:19:31: Er kommt natürlich auch wieder nur für ganz ein spezielles Klientel infrage und nur wenn alle anderen nicht im massiven Maßnahmen Fehlschlagen.

00:19:39: Oft reicht schon eine Unterkiefer-Protrosionschiene, die das Unterkiefern nach vorn sieht, die der Zahnarzt gemeinsam mit den Zahntechnikern anfertigt.

00:19:49: Oft hilft ein Rückenlagevermeidungstraining, wenn man sieht dass die Atmos jetzt in erster Linie in Rückenlager auftreten.

00:19:55: Ganz ganz wesentlich eine Gewichtsabnahme weil natürlich einer der wesentlichen Gründe für das entstehende Obstruktiven Schlafabnoe das Übergewicht ist.

00:20:04: und wie wir jetzt wissen seit den letzten eins zwei drei Jahren haben wir gibt es ja auch richtige Gamechanger Medikamente wie wir sie alle kennen die zu einer deutlichen Gewichtsabnahme führen, die mittlerweile natürlich auch schon in Studien bewiesen zur erneutlichen Verringerung der obstruktiven Schlafabnoe führen.

00:20:21: Die wir aber wie wir auch wissen nicht bezahlt werden von der Krankenkasse in dieser Indikation sondern nur bei Diabetikern.

00:20:29: Ja leider

00:20:31: Genau.

00:20:31: Wie sieht

00:20:32: es aus im Vergleich zur obstruktiven Schlafabden- und Schlafatmerkrankungen mit der klassischen Insumnie?

00:20:38: Was sind da auf die Ursachen, sehr

00:20:41: ganz anderes Krankheitsbild wie ich schon gesagt habe?

00:20:46: Ein- und Durchschlafstörungen spricht man, wenn jemand an drei Nächten pro Woche über drei Monate sagt er kann schlecht einschlafen.

00:20:58: Er wacht früher auf, er wacht in der Nacht immer wieder auf, liegt stundenlang wach.

00:21:04: Da wie ich das Eingang schon ein bisschen erwähnt habe ist am häufigsten sicherlich diese angelernte Schlafstörung, diese psychophysiologische Ensogniveau gar nicht eine Erkrankung dahinter steckt.

00:21:16: aber natürlich muss man auch oft bei diesen Schlafstörungen, dahinterstehende Erkrankungsbilder ausschließen.

00:21:24: Ganz häufig sind Depressionen oder Angststörung.

00:21:28: Eine Schlafsterung kann auch oft in der Depression vorausgehen.

00:21:31: also da ist dann noch sehr viele psychologie und psychiatrische Kenntnis ganz wichtig.

00:21:38: Welche Rolle spielen denn Medikamente als Auslöser von Schlafproblemen?

00:21:42: Gewisse Blutdruckmittel führen zu Schlafstörungen.

00:21:45: Medikamente in der Schlafmedizin, wenn man es jetzt ganz schnell daran denkt, verknüpft wir das natürlich in erster Linie mit Schlafmitteln die uns zu einem besseren Schlaf verhelfen sollen aber an und für sich was recht häufig auch verwendet wird, gerade im Fachgebiet zum Beispiel in der Lungenheit kundewichtig ist.

00:22:03: Sind bei gewissen Erkrankungen oder auch in der Rheumatologie höher?

00:22:06: Das sind die Quartisongaben

00:22:08: z.B.,

00:22:09: die führen auch zu Schlafstörungen und da ist es halt einfach ... Die Leute sehen wemlich das jetzt einmal so auf!

00:22:15: Kerntnerisch sagen darf ein bisschen so aufgezwirbelt.

00:22:18: Aber da ist es halt einfach wichtig, dass man die Patienten dementsprechend aufklärt.

00:22:23: aber höhere Cortison-Losen wie gesagt und sonst in erster Linie auch mal muss aufpassen.

00:22:28: bei gewissen zum Beispiel Kopfschmerzmitteln ist auch Koffein dabei ja das man also in der Hinsicht

00:22:34: aufpasst.

00:22:35: Aber spielt das längerfristige Rolle?

00:22:37: oder sind diese Probleme normalerweise schnell wieder in den Griff zu kriegen?

00:22:40: Die sind schnell wieder im Griff zu bekommen indem man das Medikament absetzt.

00:22:45: Und wie sieht es aus mit Schlafmittel, aus Ihrer Sicht?

00:22:48: Ja.

00:22:49: Schlafmitteln sind halt manchmal notwendig, wesentlich ist so kurz wie möglich und die Niedrigstadussierung.

00:22:58: Die Alten, wenn ich so einmal sagen darf, gängigen Schlafmittel diese Laura Zebarm, Diazebarm also Valium ähnlichen wirklich stark einschläferndensidierenden Medikamente werden ja vielfach heutzutage abgelöst von sogenannten Z-Substanzen.

00:23:16: Auch die sollte man nach Möglichkeit nicht so lange verwenden nur vorübergehend wenn wir einmal einen Teufelskreis durchbrechen will.

00:23:23: es gibt Schicksalsschläge wo man halt dann überhaupt nicht mehr schlafen kann.

00:23:27: das kann man dann schon kurzfristig verwenden.

00:23:30: Ganz viel wird erforscht und bereits natürlich auch zugelassen.

00:23:34: Medikamente, die in diesen Neurotransmittern im System eingreifen.

00:23:38: Und die nicht wie übliche Schlafmittel schauen das sie uns sedieren sondern versuchen die Wachheit zu hemmern.

00:23:47: Der Redorexant wäre zum Beispiel so ein Schlafmittel das seit ein zwei Jahren auf dem Markt ist dass man auch etwas länger anwenden darf.

00:23:56: Prinzipiell Ganz wesentlich sollte das nie der alleinige Weg sein, wenn dann bei strenger Indikation Stellung und wenn dann so kurz wie möglich.

00:24:08: Das heißt als Möglichkeit ja die Verhaltenstherapie und wirklich in diese Richtung gehen?

00:24:12: Bei der eigentlichen psychophysiologischen Insemnie soll der an erster Stelle – da hatten wir jetzt auch gerade einen Block bei unserer Jahrestage – kognitive Verhaltenserapie versus Gleichmedikation.

00:24:26: Wenn es ganz schlimm ist wird man wahrscheinlich mit beiden einmal anfangen und dann versuchen das Medikament auszuschlecken.

00:24:32: In aller Munder seit einigen Jahren ist ja auch das Melatonin, wie ordnen Sie das sein?

00:24:37: Ja ich habe es ganz kurz schon erwähnt.

00:24:40: Melatonine ist also ein Schlafhörnendes Hormon dass wenn's finster wird, also es darf kein Licht auf unsere Netzhaut fallen in der Zirbeldröße produziert werden.

00:24:50: Ein eigentliches Schlafmittel ist es nicht.

00:24:52: wir Schlafmediziner ordnen das eher ein im Sinne eines Chronotherapeutikums.

00:24:57: Das heißt, dass man den Tag-Nachtrhythmus wieder stabilisiert.

00:25:02: Es war eine Zeit lang.

00:25:03: gerade bei älteren Patienten hat man gesagt so ältern Ab fünfundfünfzig Jahren nimmt die eigene Melatonin-Produktion ab und da könnte man mit der Melatonine auch nicht so hoch dosiert einmal versuchen, ob das was hilft.

00:25:17: Ich mache das nach wie vor.

00:25:19: Der Hype ist aber schon ein bisschen vorbei, kommt mir vor.

00:25:22: Auch hat es in letzter Zeit dann wieder negative Schlagzeilen gegeben.

00:25:26: zu viel Melatoninen doch nicht so gut Und ich meine wir kennen dass ihr alle ... Das wird ja in Amerika seit Jahrzehnten so over the counter fact kauft und auch in ganz, ganz hohen Dosen.

00:25:37: Und davon raten wir ab!

00:25:38: Man kann es immer – gerade bei älteren Patienten.

00:25:40: versuche ich wissen Sie die haben wir dann auch oft so Tag-Nachtumkehr und sodass man schaut dass man das ein bisschen geregeltere Bahnen bringt aber ein eigentliches Schlafmittel so anerkennen wir es an und für sich

00:25:52: nicht Wahrscheinlich.

00:25:54: ähnlich mit der Phytotherapie.

00:25:56: Ja, da gibt es natürlich jetzt überhaupt keine medizinischen Belege dass das wirklich was hilft.

00:26:01: aber ich sage immer der Glaube oder ich sag's nicht das hat die Marie von Ebener Eschenbach gesagt Der Glaube kann Berge versetzen.

00:26:07: also wenn man an etwas glaubt dann soll man natürlich auch seine pflanzlichen Mittel nehmen.

00:26:13: und es gibt auch Leute die wirklich sagen seit ich das Hopfenpräparat einnehme schlafe ich besser.

00:26:21: Bei Hopfen ist mir gerade das eingefallen und zwar ist mir da der Alkohol-Konsum eingefallt, weil Alkohl wird ja oft als Schlafmittel auch benutzt.

00:26:28: Also Alkuhl fördert das Einschlafen?

00:26:31: Man denkt ja dann nicht!

00:26:32: Man grübelt nicht, man ist gleich mal weg aber es macht eindeutig eine Durchschaftstörung.

00:26:38: also wer Durchschaftstörung hat bitte auf keinen Fall regelmäßig am Abend Alkhole trinken.

00:26:44: Das ist genau das schlechteste was man machen kann.

00:26:47: Ja, man schläft dann schnell ein aber schlecht durch.

00:26:49: Guter

00:26:50: Typ, danke!

00:26:52: Sie haben es kurz vorher auch schon angesprochen.

00:26:55: Schlaf im Alter?

00:26:56: Was verändert sie denn da?

00:26:59: Man braucht nicht mehr Schlaf sondern eher weniger Schlaf wenn man das anschaut wie die Babys schlafen und wie viele die Traumschlaf haben.

00:27:06: Das ist gerade für die Entwicklung, für die Plastizität vom Gehirn ganz wichtig.

00:27:11: Deshalb ist es auch so wichtig, dass wir einen gesunden Traumschlaf haben.

00:27:14: Auch dann im Erwachsenenalter und dort eben keine Atmosätze, das wirfe ich jetzt nur ein.

00:27:19: Und was das Problem mit älteren Patienten ist, dass sie oft glauben, dass Sie zu wenig schlafen?

00:27:27: Das Problem ist zum Beispiel gerade auch wenn Sie in Einrichtungen untergebracht sind, dass die ja viel zu lange Bettseiten haben.

00:27:34: Die werden ja schon ganz früh ins Bett gebracht.

00:27:37: Es gibt halt keinen, der zwölf Stunden schlaft braucht oder auch zehn Stunden.

00:27:41: Ich sag dann zu denen und es gibt wirklich, ob denn Leute gehen um halb acht ins Bett?

00:27:46: Und dann wundern sie sich wenn sie um drei ausgeschlafen sind.

00:27:49: ja also man muss dann schon auch die Bettzeiten anpassen und halt einmal sagen okay ich muss halt ein zweimal vielleicht aufs WC gehen.

00:27:59: Ja, also dieser Traum dass ich um neun Uhr ins Bett gehe und um sechs Uhr komplett ausgeschlafen wieder aufwache.

00:28:06: Das spielt sich halt auch nicht immer.

00:28:08: Also man braucht eine gewisse Realität.

00:28:10: oft hilft es.

00:28:11: aber dann schauen das man den Patienten sagt okay ist so aber unter Tages geht's ihnen ja halbwegs gut.

00:28:16: oder gerade auch ältere die haben dann konstrukturiert Tagesablauf, dann schlafen die zur Mittag.

00:28:22: Wenn ich natürlich schon ein längeres Mittagsschlafl mache, dann fehlt mir am Abend der Schlafdruck und dann schlaf' ich nicht ein.

00:28:28: Also Tagesstruktur ist ganz, ganz wesentlich bei älteren

00:28:32: Patienten.".

00:28:32: Das heißt, es ist oft gar nicht wirklich eine Schlafstörung sondern eher einfach die Lebenssituation.

00:28:37: Die

00:28:37: Lebenssituation auch manchmal.

00:28:38: ja.

00:28:38: natürlich muss man nach Schlafsteuerungen suchen.

00:28:41: Natürlich haben auch ältere Patienten Schlafatmestörungen massive.

00:28:45: aber wenn jemand einfach sagt er schläft schlecht dann muss man wesentlich einen genauen Amnesi durchführen schauen wie viel ist er wirklich im Bett macht da jetzt jeden Nachmittag ein Nachmittagsschlafen.

00:28:55: Es gibt Leute die schlafen zwei bis drei Stunden am Nachmittagen Und dann wohnen sie sich, wenn es in der Nacht nur vier bis fünf Stunden Schlaf braucht.

00:29:03: Ja

00:29:03: stimmt das muss man schon zusammenrechnen.

00:29:06: Frau Dr.

00:29:06: Kugy vielleicht abschließend für uns, wenn jemand jetzt Schlafstörungen hat was kann die Patientin selber machen?

00:29:14: wie kann die Apotheke vielleicht unterstützen?

00:29:16: und ab wann heißt's zum Arzt oder ins Schlaflabor?

00:29:19: Wesentlich ist einmal dass man ein bisschen nachfragt dieses Einschlafen ist es durchschlafen?

00:29:24: man könnte sicherlich auch nach Schnachen immer fragen.

00:29:28: Man kann, wie Sie gesagt kommen, für die Therapie pflanzliche Mittel immer einmal versuchen.

00:29:33: Vielleicht ist es auch ganz sinnvoll wenn man so Schlafhygienerichtlinien aufliegen hat.

00:29:38: Die kann man den Patienten ja dann mitgeben und wenn das nichts hilft, dann sollten sich die Patienten auf jeden Fall an ihren Hausarzt wenden.

00:29:48: Frau Dr.

00:29:48: Kuge vielen Dank für diese vielen ausführlichen Infos zum Thema Schlaf, Schlafstörungen.

00:29:53: Es hat sehr weiter geholfen und danke schön!

00:29:55: Gerne.

00:30:08: Das war Folge Vierzig von ÖAZ im Ohr.

00:30:11: Schlafabnoe, Insomnia, Melatonin, Schlafmittel und die Frage Warum gerade Frauen so oft unterdiagnostiziert bleiben?

00:30:22: Dr.

00:30:22: Angelika Kugy hat heute Licht ins Dunkel gebracht

00:30:25: – das

00:30:26: Gespräch führte meine Kollegin Magister Dr.

00:30:29: Ruth

00:30:30: Streibel.

00:30:31: Wir hoffen sie nehmen einiges mit für ihre Beratung in der Apotheke und vielleicht auch für ihre eigenen Nächte.

00:30:39: Passend zum Highting-Thema finden Sie in der ÖRZ-Zähn von

00:30:42: zu Jahrzehntausendundsechsundzwanzig

00:30:45: eine ÖR Zettara mit spannenden Beiträgen rund um Phytotherapie bei Stress und Schlafproblemen, außerdem widmen wir uns der Medikamentdösentherapie beherzinsuffizienz und was sich in diesem Bereich hinsichtlich des kardiowastkulären Risikos

00:31:02: verändert hat!

00:31:04: Und

00:31:04: schließlich werfen wir einen Blick auf das Thema, dass uns alle betrifft den Klimawandel und seine Auswirkungen auf Allergie.

00:31:13: Diese und viele weitere Beiträge finden Sie auch online auf oerz.at.

00:31:18: Vielen Dank, dass Sie bei Folge vierzig von ÖRZ im Ohr reingehört haben!

00:31:23: Bleiben Sie weiterhin neugierig gut informiert und denken Sie dran – Ihr Wissen ist die beste Medizin.

00:31:31: Dieser Podcast richtet sich an Fachkreise und dient der Vermittlung von allgemeinem Wissen über pharmazeutische und medizinischer Themen.

00:31:38: Es werden keine konkreten Therapieempfehlungen oder individuelle Ratschläge für Laien gegeben, die Inhalte ersetzen keinesfalls den Besuch bei einem Arzt einer Ärztin oder einer Apothekarin einem Apotheker.

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